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MiG-25PD, Libyan Air Force No. 1025 Squadron

Al Jufra Airbase, Libyen 1986

von Tobias Hennig (1:48 ICM)

MiG-25PD, Libyan Air Force No. 1025 Squadron

Historisches

Libyen erhielt in den späten 70ern und frühen 80ern mindestens 60 MiG-25 verschiedener Versionen (PD, PU, RU, RBK), darunter etwa 30 MiG-25PD. Bis Februar 2007 wurden alle Maschinen außer Dienst gestellt und teilweise eingelagert. Ab 2015 hatte man einige MiG-25 wieder flugfähig gemacht (manche Quellen sprechen von drei Stück). Das hier in diesem Beitrag gebaute Flugzeug (Kennung 6716) wurde im Januar 1986 mehrmals von US Navy-Kampfflugzeugen über dem Mittelmeer fotografiert. Der heutige Verbleib der Maschine ist unklar.

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Der Bau

Das Cockpit ist bei geschlossener Haube völlig ausreichend detailliert (evtl. noch Gurte ergänzen). Da ich aber die Cockpithaube geöffnet bauen wollte, schöpfte ich hier dieses Mal aus dem Vollen und besorgte mir zwei Fotoätzteile-Sets (Eduard Zoom und Microdesign) und einen KM-1 Schleudersitz aus Resin (Aires). Des Weiteren gönnte ich mir das Exterior-Set von Eduard, welches einige Bereiche am Modell noch einmal deutlich aufwertet (Fahrwerk plus Schacht, Lufteinlauf, Schubdüse und div. Antennen). Abrunden sollte das ganze Paket Decals und Stencils von Begemot. Als Erstes wurden alle Angüsse, welche durch Fotoätzteile ersetzt werden, im Cockpit und Bugfahrwerkschacht entfernt. Das gestaltete sich dieses Mal etwas schwieriger, da die Cockpit-Seitenwände aus einem Guss bestehen und deshalb sehr verwinkelt sind. Hier benötigt man schon ein umfangreiches Sortiment an Fräsköpfen und eine ruhige Hand, um glatte Flächen zu erhalten (mit einer Feile kommt man hier nicht weit). Jetzt wurden alle nicht vorlackierten Fotoätzteile im Cockpit- und Bugfahrwerkbereich mittels Sekundenkleber angebracht. Da die Fotoätzteile von Microdesign relativ dick sind, ist hier gutes Biegewerkzeug unabdingbar. Die Bemalung des Cockpits erfolgte nun nach demselben Schema, wie auch bei meiner F-4B Phantom oder Bf 109 G-10. Als Grundfarbe wählte ich für das Cockpit "Blue Green" und den Bugfahrwerkschacht "Pale Blue" (Vallejo Model Color 070 und 064).

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Bei der Montage der Cockpit- und Bugfahrwerkschacht-Baugruppen zeigte sich die im Bauplan angegebene Reihenfolge als nicht gut durchdacht. Der Cockpitboden, Schleudersitz, Bugfahrwerkschacht-Boden und dessen Rückwand lassen sich einfach später in das Rumpfsegment einschieben (der Cockpitboden muss sich aber schon lose im Rumpf befinden, da die vordere Öffnung zu schmal ist). Diese Vorgehensweise schließt Passungsprobleme nahezu aus (vorher Trockenpassung durchführen).

Des Weiteren sollte man vom jetzigen Einbau des Bugfahrwerkbeines absehen, da es sich auch ganz am Schluss problemlos einsetzen lässt.

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Nun wich ich von der Bauplan-Reihenfolge ab und montierte jetzt schon die Flugzeugnase. Dieser Schritt erleichtert das Handling beim Verschleifen der Nase und dem Anbringen der Fotoätzteile ungemein (hier gab es leichte Passungenauigkeiten). Auf keinen Fall sollten die Gewichte in der Spitze vergessen werden, damit man keinen Tailsitter bekommt (bei mir 30 Gramm Bleigewichte befestigt mit Holzleim). Es fällt leider immer mehr auf, dass alle größeren Rumpfbauteile nicht komplett sauber ausgeformt sind. Je näher man den Klebenähten kommt (an den Rundungen), umso mehr verwaschen die Details (Blechstöße und Nieten) und die Oberfläche wird immer rauer. Das resultiert in zeitraubendes Nachgravieren, Nachnieten und Schleifen. Hier hat ICM wohl ein bisschen an der Polierung und allgemeinen Qualität der Gussform gespart.

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Jetzt ging es an den Aufbau des hinteren Rumpfkastens. Hier wird alles um das zentrale Bauteil F11 aufgebaut (im Bauplan so auch vorgesehen). Abweichend vom Bauplan wurde jedoch der vordere Lufteinlauf in Einzelteilen an das Zentralbauteil F11 geklebt (von innen nach außen). Der Lufteinlauf ist auch ein Hauptgrund dafür, warum das Modell so schwierig zu bauen ist. Er besteht aus etwa 13 Bauteilen pro Seite, welche alle zueinander angepasst und ausgerichtet werden müssen (eine Mammut-Aufgabe). Des Weiteren passte jetzt schon nicht mehr das untere Rumpfbauteil an die Spitze und die Seitenwände an die Fahrwerkschächte, dabei waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die Lufteinläufe eingebaut (auch hier musste ordentlich nachgearbeitet werden). Bei diesem Modell sind ständige Trockenpassungen Pflicht, sonst ist der Bau zum Scheitern verurteilt. Dabei sollte das zentrale Bauteil F11 so unberührt wie nur möglich gehalten werden, d.h. es werden immer vorzugsweise die Anbauteile bearbeitet und nur im Notfall das Bauteil F11. Darüber hinaus ist eine sorgfältige Planung unumgänglich, da oft nicht ersichtlich ist, welche Teile wo bemalt werden (Lufteinläufe, Fahrwerkschächte und Schubdüsen).

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Beim Zusammenfügen des unteren Rumpfstückes mit der Spitze passte dann wirklich nichts mehr (der Lufteinlauf kam zu der damaligen Trockenpassung noch dazu). Hier bewegten sich die Passungenauigkeiten bei mehreren Millimetern. Nach mehreren Stunden grober Materialabnahme an mehreren Stellen ging es dann halbwegs.

Ich muss auch zugeben, dass ich an diesem Punkt dem "Wahnsinn" nahe war und das Modell am liebsten gegen die Wand geschmissen hätte. Man hat das Gefühl, dass viele Bauteile zu groß geraten sind und erst einmal der richtige Sitz herausgefeilt werden muss.

Abweichend vom Bauplan hatte ich übrigens die hinteren Lufteinläufe in die Rumpfschale geklebt. Diese Vorgehensweise erschien mir sinnvoller, um anschließend noch Korrekturen mittels Feile am Lufteinlauf vornehmen zu können.

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Die beiden Rumpfseitenteile passten erfreulicherweise ziemlich gut (bis auf die vorher erwähnten Anpassungen im Bereich der Fahrwerkschächte). Es empfiehlt sich, die Hauptfahrwerksbeine anfangs ohne Kleber nur zu stecken, um noch ausreichend Spiel für die korrekte Ausrichtung der Seitenteile zu erhalten. Später kann das Fahrwerk einfach mit dünnflüssigem Plastikkleber (Tamiya Extra Thin Cement) endgültig befestigt werden.

Leider müssen bei diesem Modell die Hauptfahrwerksbeine schon während der Montage des Rumpfes eingebaut werden, da sie im Fahrwerkschacht und der Seitenwand regelrecht verkeilt sind (verspricht daher aber auch eine gute Stabilität für das nicht gerade leichte Modell).

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Der obere Rumpfdeckel passte erfreulicherweise wieder relativ gut. Trotzdem musste er in zwei Schritten verklebt werden, da er leicht verzogen war. Hier habe ich, wie schon bei den Hauptfahrwerksbeinen, die Schubdüsen nur lose ohne Kleber eingelegt, um noch ausreichend Spielraum für die komplette hintere Rumpfmontage zu bekommen.

Grundsätzlich sollte nach jeder größeren Verklebung ausreichend lange gewartet werden, bis die Klebeverbindungen komplett ausgehärtet sind. Ich musste beim Bau dieses Modells schon derart stark rumzehren und drücken, dass ich schon Angst bekam, die Plastikteile selbst würden brechen. Wenn dann die Klebeverbindungen nicht richtig halten, hat man wirklich ein großes Problem, da mit fortschreitendem Bau viele Stellen nicht mehr zugänglich sind.

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Bei dem oberen Deckel der Lufteinläufe kam ich mit der Feile nicht mehr wirklich weit. Hier musste ich zum ersten Mal spachteln, da sich teilweise Spalten von mehreren Millimetern auftaten. Ich vermute, dass sich hier die ganzen vorherigen Anpassungen mit der Feile addierten und daher einfach Material fehlte.

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Die hinteren Seitenteile passten dagegen wieder richtig gut. Erst jetzt wurden auch die Schubdüsen mit dünnflüssigem Plastikkleber befestigt (einfach in die Fugen laufen lassen). Es empfiehlt sich aber, die äußeren Düsenteile separat zu lackieren und erst später anzubauen (so spart man sich beim Lackieren die Maskierung).Wie schon bei den Hauptfahrwerksbeinen ist es nicht möglich, die Schubdüsen erst ganz am Schluss in das Modell einzusetzen, da der obere Rumpfdeckel die Düsen von hinten umschließt und somit eine spätere Montage verhindert. Des Weiteren sind sie sehr wichtig für die Stabilität des Rumpfkastens, da die Seitenteile hinten keinen weiteren Haltepunkt besitzen (der Rumpf würde wahrscheinlich ohne Düsen bei kräftigerem Anfassen einfach kollabieren).

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Die verbliebenen Bauteile ließen sich relativ problemlos montieren. Nach der Maskierung der schon bemalten Bereiche mithilfe von Masking Tape, Maskierflüssigkeit, Frischhaltefolie (Adhäsionsfolie) und Kopierpapier war das Modell auch schon bereit für die Lackierung. Die von ICM vorgegebene Baureihenfolge ist bis auf die erwähnten Ausnahmen durchaus sinnvoll und vor zu viel Experimenten beim Bau würde ich abraten (man baut sich schnell wichtige Klebestellen zu). Im Internet kursieren teils ziemlich "abenteuerliche" Baureihenfolgen, um die Passungenauigkeiten besser zu umgehen. In meinen Augen resultieren aber viele von ihnen in fragilere Klebeverbindungen oder in Situationen, in denen Anpassungen mit der Feile schwer oder gar nicht mehr möglich sind.

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Nach dem gründlichen Entfetten aller Flächen mit Isopropyl-Alkohol wurde die Frontscheibe in Cockpit-Innenfarbe lackiert (Vallejo Model Color 070). Die eigentliche Hauptlackierung begann nun wie immer mit den Metallflächen. Diese Vorgehensweise soll Sprühnebelspuren am späteren Hellgrau verhindern. Dafür trug ich als Erstes eine Grundierung in mattem Schwarz auf, gefolgt von den Metallfarbtönen (Vallejo Metal Color 704 und 711). Eine dünne Schicht matter Klarlack konservierte die Lackierung vorerst an dieser Stelle und diente gleichzeitig als Schutz für das längere Abkleben. Durch diese Maßnahme erhoffe ich mir ein geringeres Risiko des späteren Abziehens der Farbe durch das Masking-Tape (bis jetzt hat es immer funktioniert).

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Nach dem sauberen Abkleben der Metallflächen mit Masking-Tape wurde das komplette Modell in mattem Weiß grundiert. Alle Blechstöße und Nietenreihen erhielten anschließend ein Pre-Shading in mattem Schwarz. Bei diesen Arbeitsschritten kommt es nicht auf Sauberkeit an und es kann ruhig zügig gearbeitet werden (Grundierung und Pre-Shading dauerten bei mir nicht einmal zwei Stunden inklusive Vor- und Nachbereitung).

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Jetzt kam die Hauptfarbe lasierend auf das Modell (Gunze H324). Dabei wird sie sehr stark verdünnt und immer Feld für Feld vorgegangen (von einem Blechstoß zum nächsten). Diese Vorgehensweise benötigt viel Geduld und Zeit (bei mir fünf Tage bzw. 10 Stunden), aber ich denke, das Ergebnis spricht für sich und der Aufwand ist es wert. Anschließend wurde die Flugzeugnase und diverse andere Antennenbereiche in Dunkelgrau lackiert (Gunze H83). Zum Schluss kam der Blendschutz vor der Frontscheibe in mattem Schwarz auf das Modell. Kleinere Details wurden mit dem Pinsel bemalt (Static Discharger und seitliche Warnanlage am Lufteinlauf). Bei diesem Bausatz sollte man ausreichend Masking-Tape auf Lager haben, da im Laufe der Lackierung ziemlich große Bereiche abgeklebt werden müssen. Hier ist sauberes und vor allem fettfreies Arbeiten unabdingbar, damit die Farbe nicht wieder vom Modell gezogen wird (immer Handschuhe tragen).

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Nun wurde mit einer satten Schicht glänzenden Klarlacks die Oberfläche für die Decals vorbereitet. Die Verarbeitung der Decals von Begemot war ein Traum, da sie dünn gedruckt sind und hervorragend auf den Weichmacher reagierten (Revell Decal Soft). So machte sogar das Anbringen der vielen Stencils Spaß. Eine dünne Schicht glänzender Klarlack konservierte anschließend die Decals und bereitete die Oberfläche für den nächsten Arbeitsschritt vor.

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Jetzt wurde ein Panel Line Wash in Schwarz aufgetragen (Vallejo Model Wash). Hier hatte ich teilweise große Probleme, die überschüssige Farbe vom Modell wieder herunter zu bekommen. Die Ursache lag an einer zu dünnen und qualitativ schlechten Schicht glänzendem Klarlack, welche zuvor aufgetragen wurde (der Klarlack war unter anderem zu stark verdünnt). Dieser Fehler hätte mir beinahe die ganze Lackierung ruiniert. Wichtig ist, dass man die Ursache ermittelt, daraus lernt und dann das Thema auch abhakt, sonst kann das Hobby schnell frustrierend werden. Abgeschlossen wurde die komplette Lackierarbeit mit einer dünnen Schicht mattem Klarlack

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Nun kümmerte ich mich um die separat zu lackierenden Teile. Hier gab es ordentlich Arbeit an den R-40 Raketen, da fast alle Gravuren komplett verschwunden waren (d.h. alles nachgravieren). Des Weiteren mussten die Düsen aufgebohrt werden.

Bei den R-60 Raketen sah es noch schlimmer aus. Sie müssen sehr aufwendig versäubert werden, da es eine deutliche Formtrennnaht gibt mit teilweise leichtem Formversatz.

Zusätzlich sind Angüsse vorhanden, welche dort einfach nichts zu suchen haben. Letzten Endes entschied ich mich, alle vier Raketen durch welche aus der Restekiste zu ersetzen (hier gibt es auf dem Zubehörmarkt unter anderem auch ausreichend Resin-Ersatz).

Am Bugfahrwerk ergänzte ich noch ein paar Bremsleitungen mittels Bleidraht (im Eduard PE-Set sind sie nicht enthalten).

Die beiden Schubdüsen sollten unbedingt schon vor der Lackierung komplett zusammengebaut werden, da jedes Segment zueinander angepasst werden muss (die Passgenauigkeit ist hier eher mittelmäßig). Irgendwie hatte ich dabei einen kleinen Verzug eingebaut, da die Düsen am Schluss nur in mehreren Schritten und unter großer Spannung an das Modell geklebt werden konnten (hier wurde wohl von mir eine Trockenpassung zu wenig durchgeführt).

Schlecht gelöst (milde ausgedrückt) finde ich die Verbindung der Hauptfahrwerksräder an die Fahrwerksbeine. Hier hat ICM die Aufnahme als Kegel konstruiert (warum auch immer). Das Problem ist, dass die Räder selber innen hohl sind und die Kegel überhaupt keinen Halt finden. Die Räder fallen trotz des intensiven Einsatzes von viel Kleber schon durch das Eigengewicht ab. Als schnelle Lösung habe ich einfach Plastik-Rundmaterial (Evergreen 1,6 mm) durch die komplette Bohrung der Felge gesteckt und mit Kleber geflutet. Nach längerer Trocknungszeit wurde dann die Mitte des Rundmaterials mit einem Körner leicht gespalten und somit eine Kegelaufnahme hergestellt. Jetzt konnte die Felge mit viel Plastikkleber an den Kegel des Fahrwerkbeines aufgepresst werden (die Verbindung hält nun bombenfest).

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Die Lackierung der Kleinteile erfolgte nach demselben Prinzip wie das Cockpit bzw. das Hauptmodell (siehe dazu auch Baubericht F-4B Phantom und MiG-21R). Das Anbringen der restlichen Bauteile ging dann, bis auf die schon erwähnten Probleme, sehr zügig vonstatten. Positiv erwähnen möchte ich an dieser Stelle unbedingt die Fotoätzteile von Eduard, deren Verarbeitung einfach nur ein Traum war.

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Fazit

Bei diesem Bausatz bin ich wirklich sehr zwiegespalten. Einerseits ist der Bausatz sehr detailliert und auch originalgetreu. Andererseits kostet er so viel Arbeit und Nerven, dass einem sehr schnell die Lust vergeht und es einfach nur noch frustig wird. Interessanterweise sind einige Bereiche sehr durchdacht konstruiert und passgenau, werden aber dann durch eine teilweise schlechte Reihenfolge im Bauplan völlig verhunzt. Fakt ist, dass dieser Bausatz viel Erfahrung, Können und umfangreiches Werkzeug voraussetzt. Das fertige Modell am Schluss ist aber traumhaft und ein richtiger "Eyecatcher". Alternativen gibt es derzeit sowieso nicht wirklich. Über den uralten Revell-Bausatz braucht man überhaupt nicht sprechen und der Kitty-Hawk-Bausatz hat überall Fehler (und ist bei weitem nicht so detailliert). Die Grundplatte kommt von Coastal Kits, die Figur von Plusmodel, der Waffenwagen von Kitty Hawk und die Leiter plus Unterlegkeile von LP Models.

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Tobias Hennig

Publiziert am 05. May 2022

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