Supermarine Spitfire Mk.Ia19. Squadron, RAF, September 1940von Tom Klose (1:72 FROG)
Die Spitfire gehört ohne Zweifel zu meinen Lieblingsflugzeugen. Aufgrund ihrer eleganten Form und ihrer Leistung ist es eines der bekanntesten Flugzeugmuster. Seit einiger Zeit hatte ich den vorliegenden Kit in meiner Sammlung. Die 21 Teile befanden sich in einem "Polybag", also in einem Plastikbeutel mit einem Stück Karton, in dem die Bauanleitung aufgedruckt ist. Die Vorderseite ziert eine recht gelungene Zeichnung der Maschine von Douglas Bader.
Die Formen des Bausatzes sind inzwischen 67 Jahre alt und stammen von 1959. Dieses Modell ist eine Wiederauflage von 1968. Daher versteht es sich von selbst, dass dieses Modell nicht nach heutigen Maßstäben bewertet werden kann. Die Passgenauigkeit ist für das Alter erstaunlich gut. Die Flügel bestehen je aus einem Teil und werden in die Rumpfhälften eingesteckt. Das Innere des Rumpfes ist komplett leer! Es gibt weder einen Sitz, noch irgendetwas sonst im Cockpit. Größtes Manko sind allerdings die geschlossenen Fahrwerkschächte. Auch wenn es nicht direkt auffällt, wenn das Modell auf seinen Beinen steht, stört mich das. Auch das Fahrwerk und die Räder waren nicht so verwendbar. Die Fahrwerksbeine werden übrigens in kleine Löcher gesteckt, wenn das Modell im Stand gezeigt werden soll. Die Auspuffrohre sahen mir zu flach aus, ein Pilotrohr ist nicht vorhanden. Am Flugzeug habe ich folgende Ergänzungen vorgenommen:
Bemalt habe ich das Modell komplett mit einem Pinsel; das habe ich schon seit etlichen Jahren nicht mehr gemacht. Ich habe Farben von Humbrol und Revell verwendet. Die Oberseite in Erdfarbe und Dunkelgrün, die Unterseite in "Sky". Nach der Fertigstellung habe ich alles mittels Klarlack aus der Sprühdose versiegelt. Es kann zwischen zwei Decalvarianten entschieden werden: 1. Spitfire Mk.Ia, 19. Squadron, RAF, September 1940 2. Spitfire Mk.Va, Douglas R.S. Bader, Tangmere, August 1941 Die Wasserschiebebilder waren (trotz des Alters) völlig in Ordnung und super zu verarbeiten - das habe ich nicht vermutet. Es sind jedoch nur die wichtigsten Markierungen vorhanden. Wartungshinweise ect. fehlen komplett. Auf den ersten Blick fällt das nicht auf. Kurz vor der Fertigstellung brach mir dann der Backbordflügel fast ab, was zum Glück behoben werden konnte. Fazit: Nicht mehr zeitgemäßer Bausatz, der mit einigem Aufwand noch in ein einigermaßen ansehnliches Modell verwandelt werden kann.
Tom Klose Publiziert am 26. Februar 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |