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Sunderland Mk.I / II "Flying Procupine"

(Special Hobby - Nr. SH72438)

Special Hobby - Sunderland Mk.I / II

Produktinfo:

Hersteller:Special Hobby
Sparte:Flugzeuge Militär WK2
Katalog Nummer:SH72438 - Sunderland Mk.I / II "Flying Procupine"
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:March 2022
Preis:ca. 48 €
Inhalt:
  • 12 Spritzlinge in Grau
  • 1 klare Spritzlinge 
  • 3 Resinteile 
  • 3D gedruckte Teile 
  • Decals
  • Anleitung

Besprechung:

Special Hobby - Sunderland Mk.I / II "Flying Procupine"

Zum Original

Abgeleitet wurde das riesige Flugboot von dem Verkehrsflugboot S.23 Empire. Das Ziel bei der Sunderland war es, sie als Seefernaufklärer nutzen zu können. Der Erstflug des Flugboots fand im Oktober 1937 statt, im Juni des folgenden Jahres wurde die erste Sunderland in Dienst gestellt. Im Laufe des Krieges kamen zur Aufklärung auch noch Seenotrettung, Transport und U-Bootabwehr hinzu. 60 deutsche U-Boote fielen den Sunderlands zum Opfer. 16 Flugzeuge wurden von der Royal New Zeeland Airforce verwendet. Den letzten großen Einsatz erlebten die Short Sunderlands bei der Berliner Luftbrücke 1949, hier starteten die Flugboote von Hamburg aus und landeten auf der Havel. 1958 schied die Sunderland aus dem britischen und 1966 aus dem neuseeländischen Militärdienst aus.

Einige Maschinen wurden nach dem Weltkrieg in zivilen Fluggesellschaften verwendet. Insgesamt wurden 749 Flugboote gebaut, 73 in der Version Mk.I und 58 in der Variante Mk.II. Zur Besatzung der frühen Sunderlands gehörten 7 bis 9 Mann. Mit vier Pegasus-XXII-Motoren wurde eine Leistung von je 1.025 PS und eine Geschwindigkeit von bis zu 338 km/h in 1.900 m Höhe erreicht. Die Reichweite lag bei maximal 4.600 km, im Normalfall wurden aber nur 3.100 km erreicht. Es konnten 8 bis 16 Bomben mitgeführt werden und in 3 bis 4 Gefechtständen waren MGs zur Abwehr untergebracht.

Special Hobby - Sunderland Mk.I / II "Flying Procupine"

Der Bausatz

Die Short Sunderland ist keineswegs unbekannt im Modellbau und gerade im Maßstab 1:72 hat man von diesem Giganten eine übersichtliche Auswahl am Markt. Die älteste Bausatzform stammt von 1959 und wurde von Airfix bis 2012 regelmäßig aufgelegt. Die zweite Form ist die von Italeri, sie stammt aus dem Jahr 2012. Hier wurden in der ersten Auflage die frühen Sunderlands dargestellt, eine Auflage von 2014 beschäftigt sich mit der Mk.III. Special Hobby hat dem Giganten 2019 ebenfalls eine eigene Form gewidmet. Mittlerweile erlaubt uns der Hersteller in drei Auflagen den Bau der Nachkriegsvariante Mk.V, der späten Kriegsvariante Mk.III und der hier neuesten Auflage die Mk.II in der Aufklärerversion. Den schön gestalteten Stülpkarton mit interessantem und sehr detailliertem Cover finden wir gut gefüllt vor. Schnell wird klar, dass dieser Flieger nicht in jeder Vitrine Platz finden kann und ein riesiges Modell auf uns wartet, außerdem haben wir einen sehr umfangreichen Bau vor uns.

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Für Special Hobby typisch, haben wir unnummerierte Spritzlinge, was hier wirklich ein Knackpunkt ist, denn die Bauteileübersicht befindet sich auf zwei Doppelseiten in der Anleitung. Hier die Übersicht zu behalten erfordert schon einiges an Aufmerksamkeit. Ansonsten sind die Teile in der gewohnten Qualität, das heißt hier und da ein bisschen Grad, zum Teil unsauber auslaufende Teile (gerade bei den großen Teilen wie Flügel und Rumpf), aber die Details und Oberflächenstrukturen sind überzeugend.

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Der Bau beginnt beim Cockpit, was super dargestellt ist. Hier wird es auch sehr kleinteilig, die Sitze bestehen aus vielen Teilen und sind wirklich akkurat dargestellt. Eine Ätzteilplatine mit Gurtzeug hätte dem Modell allerdings gut getan. Das Instrumentenbrett wird mit einem Abziehbild vervollständigt. Hier hätte man vielleicht für die an die Rumpfhälften gegossenen Instrumente doch noch ein oder zwei Abziehbilder hinzufügen sollen.

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Ansonsten haben wir ein recht umfangreichen Innenraum, insbesondere der Ankerraum ist richtig gut gemacht worden. Hier und da fehlt es allerdings noch zum full interior, z. B. der Navigatorraum hinter dem Cockpit. Aber für das, was man später noch sieht, ist es mehr als ausreichend.

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Bei den Klarteilen gibt es wieder das Problem, dass sie nicht ohne Nacharbeit in die Löcher passen. Gerade bei den vielen runden Seitenscheiben macht sich das an der Arbeitszeit bemerkbar. Auch die zwei unterschiedlichen Größen, die man beachten muss, sorgen dafür, dass man sich hier sehr gut konzentrieren muss. Aber immerhin liegen mehr Scheiben als benötigt bei, was den einen oder anderen Fehltritt erlaubt.

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Viel Fummelei wird es auch beim Zusammenbau der acht Bomben geben, doch lohnt sich die Arbeit allemal. Später werden diese auf ein Trägergestell gesetzt. Hier besteht die Möglichkeit, die Tore für die Bomben an der Rumpfseite geöffnet oder geschlossen darzustellen, ebenso können die Bombenträger in Bereitschaftsposition unter den Flügeln oder Transportposition im Rumpf gezeigt werden.

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Das Innenleben in den Rumpf zu kleben ist eine erste große Hürde, meiner Meinung waren die Teile auch leicht verzogen und nur mit Klammern in Position zu bringen. Das Zusammenfügen des Rumpfs brachte die nächsten großen Schwierigkeiten. Die Passung ist eine Katastrophe und erfordert sehr viel Nacharbeit und insbesondere Spachtel und Schliefarbeiten. Fehlende Passstifte (mit Ausnahme von zweien) machen es nicht besser.

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Am Rumpfrücken ist eine Lücke gelassen worden - eine clevere Lösung des Herstellers, um die vielen verschiedenen Varianten zu ermöglichen. Alleine in diesem Bausatz kann man zwischen der frühen Version mit den beiden offenen Heckschützenpositionen oder einem drehbaren MG-Turm wählen. Weitere Bauteile sind zwar im Bausatz vorhanden, werden aber nicht in der Anleitung berücksichtigt.

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Die Flügel sind sehr massive Teile. Teilweise sind diese an den Rändern etwas unsauber, aber die Gravuren überzeugen. Versäubert werden muss hier sowieso jedes Teil. Die Passhilfe für die Flügel ist sehr gut und stabil. Aber auch hier entstanden am Rumpf Lücken von zum Teil mehreren Millimetern.

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Auch bei der Cockpitverglasung gibt es eine recht große Lücke. Insgesamt muss hier am ganzen Flugzeug viel geschliffen und nachgraviert werden. Und der Modellbauer wird hier das eine oder andere graue Haar bekommen. Genaues Arbeiten, um die Teile auszurichten, ist auch notwendig.

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Hat man es bis zu diesen Schritten geschafft, kommen die kleineren Außenteile wie die Motoren. Diese sind sehr gut umgesetzt und bieten die Möglichkeit für eine entsprechende Alterung. Die Motorabdeckung schaut auch recht gut aus, muss aber exakt gerade auf den Motor geschoben werden, damit dieser ohne Probleme passt. Es wurden auch verschiedene Auspuffrohre verwendet. Welches aber genau zu welcher Version passt, ist in der Anleitung nicht deutlich gemacht, lässt sich beim genauen Hinsehen aber an den Bemalvorschlägen erschließen.

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Hier werden auch die Resinteile verwendet, entweder das kurze Auspuffende für den mittleren linken Motor, da hier das Abgasrohr durch den Flügelkörper geht, oder die beiden Flammvernichter, die aber nur bei der Variante D eingebaut werden sollen.

Wie man also sieht, gibt es jede Menge optionale Teile, hierzu gehören auch die Spinner bei den Propellern oder die Flugabwehrstände. Der Modellbauer muss deshalb gehörig aufpassen, denn jede Version hat andere Bewaffnungen bzw. Kombinationen, hier ist die Anleitung auch etwas unübersichtlich. Bei den Klarteilen muss man sehr genau und sauber arbeiten. Schön ist, dass man auch daran gedacht hat, den Burgturm so zu gestalten, um ihn später auch in die Nase einzuschieben. Dies wurde gemacht, um z. B. Schiffbrüchige aufzunehmen.
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Besonders gut gefällt mir auch die Möglichkeit, das Flugboot an Land mit den Stützrädern zu bauen. Schöne Idee, aber nicht ganz neu, auch Airfix und Italeri haben diese Möglichkeit geboten. Die 3D-Druckteile werden gar nicht benötigt, zumindest habe ich nach mehrfachem Durchblättern immer noch nicht gefunden, was diese darstellen sollen und wo sie hingehören.

Insgesamt ein gigantisches Projekt mit viel Arbeit und einigen Höhen, aber auch der Short-Run-Form geschuldete Tiefen.

Decals und Bemalung

Special Hobby hat wieder einen sehr guten Decalbogen herausgebracht. Insgesamt bietet man uns vier Varianten an, die, wie oben angedeutet, auch verschieden im Aufbau sind. Im Gegensatz zur Ankündigung auf dem Cover haben wir nicht die Möglichkeit, eine Mk.I zubauen. 

  1.  Die erste in seegrauer Camouflage gehaltene Maschine gehörte zum 10. Squadron der RAAF in Pembroke (Wales) in 1941/42. Sie wurde bei einem Angriff auf ein deutsches U-Boot am 15. Mai 1942 beschädigt und musste auf offener See notlanden. Wahrscheinlich wurde sie nach Gibraltar geschleppt und dort repariert.
  2. Die zweite Maschine besitzt ebenfalls die seegraue Tarnung und gehörte zum 201. Squadron ebenfalls in Pembroke. Dieses Flugboot wurde im Dezember 1941 nach Alexandria verlegt, um dort verschiedene Transportaufgaben zu erfüllen. Später wurde sie zurückverlegt und streifte bei einer Landung einen Baum. Nachdem das Flugzeug repariert war, wurde es in eine Ausbildungseinheit verlegt.
  3. Die dritte Sunderland trägt die normale Tarnung der RAF-Flugzeuge und wurde in Skaramagas (Griechenland) stationiert. Sie evakuierte vom 16 bis 17. April 1941 eine tschechische Agentengruppe aus Jugoslawien. Das Flugzeug besitzt übrigens nicht die Radarantenne.
  4. Die letzte weiß-seegraue Sunderland gehörte zur 461 Squadron der Royal Australian Airforce in Pembroke im Frühjahr 1943. Sie nahm dort an einer groß angelegten Rettungsmission teil, bei der die Maschine schwer beschädigt wurde. Dies ist die einzige Maschine mit MG-Turm auf den Rücken.

Special Hobby - Sunderland Mk.I / II "Flying Procupine"

Die Anleitung...

...ist im typischen Design von SH gehalten. Mit 28 Seiten ist das schon ein dickeres Heft. Insgesamt sind 92 Schritte für den Bau des Flugzeugs notwendig. Wobei aber nicht alle Schritte gebaut werden müssen, je nachdem welche Maschine man bauen möchte, werden mehrere Schritte übersprungen. Leider sind die Schritte, welche zu welchen Maschine gehören, nicht immer ganz eindeutig. Die letzten drei Seiten bestehen aus Werbung in eigener Sache.

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Sunderland Mk.I / II "Flying Procupine"

 

Darstellbare Maschinen:
  • Short Sunderland Mk.II, Nr. 3983/ Kennung RB-R,  No. 10 Squadron, RAAF, Pembroke (Wales) 1941/42
  • Short Sunderland Mk.II, Nr. 3981 / Kennung ZM-W, No. 201. Squadron RAF, Pembroke (Wales) zweite Hälfte 1941
  • Short Sunderland Mk.II, Nr. 2160 / Kennung NM-X, No. 230. Squadron RAF, Skaramagas (Griechenland) April 1941
  • Short Sunderland Mk.II, Nr 9114 / Kennung M, No. 461 RAAF Squadron RAF, Pembroke (Wales) 1943
Stärken:
  • detailierter Innenraum
  • viele Verschiedene Optionen
  • nette Details
  • wohl der umfangreichste und aktuellste Bausatz der Sunderland
  • einziger Bausatz der Sunderland als „flying Procupine"
Schwächen:
  • fehlende Nummerierung auf Gußrahmen
  • Passung
  • leichter Verzug feststellbar
  • unsaubere Enden und Fischhäute
  • viel Schleif- und Spachtelarbeit
Anwendung:

Für erfahrene Modellbauer, die eine Herausforderung und lange Projekte suchen

Fazit:

Ein Bausatz mit vielen Höhen und Tiefen und der verspricht, ein sehr langes Projekt zu werden. Hier wird dem Modellbauer alles abverlangt, aber die Arbeit wird sich lohnen, denn das riesige Flugboot begeistert mit vielen Details. Außerdem ein ansprechendes Flugzeug, das nicht in jede Vitrine passt. Ich glaube auch, dass die Sunderland von SH die wohl aktuell beste auf den Markt ist und die trotz der Mehrarbeit die Modelle von Italeri und Airfix im Schatten stehen lässt.

Weitere Infos:

Anmerkungen: Hier kann man den Bausatz beziehen

Diese Besprechung stammt von Andy Hartung - 17. September 2022

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