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UFAG C.I

von Olly Junge (1:72 Choroszy Modelbud )

UFAG C.I

Dieses Modell habe ich zeitgleich mit meinem Modellbaufreund Richard aus Berlin begonnen und auch nahezu zeitgleich abgeschlossen. Richards Baubericht findet sich hier

Der Grund für dieses Parallel-Bauen lag darin, meinen inzwischen über ein Jahr als Bau- und Emailfreund geschätzten Richard dazu zu überreden, endlich seinen ersten Beitrag für Modellversium zu verfassen. Natürlich konnten wir uns so auch prima austauschen über die Baufortschritte und auch über die natürlich vorkommenden Missgeschicke. Es hat mir sehr viel Freude bereitet „zusammen“ zu basteln.

UFAG C.I

Mit dem Bau der UFAG C.I begann man im Sommer 1917. UFAG steht für die Ungarischen Flugzeugwerke AG. Viel konnte ich über ihre Geschichte nicht bei Wikipedia finden. Die Maschine hatte einen Piloten und einen Beobachter/Heckschützen. Sie konnte 12 Bomben à 12 kg mitführen. Bei den Maschinengewehren gibt es unterschiedliche Aussagen. Meine Version hat zwei nach vorne feuernde 7,7 mm Maschinengewehre, sowie ein nach hinten feuerndes 7,7 mm Maschinengewehr. 

UFAG C.I

Die UFAG C.I war ausgestattet mit dem wassergekühlten Sechszylinder- Reihenmotor von HIERO, welcher ihr mit seinen 230 PS eine Spitzengeschwindigkeit von 190 km/h ermöglichte. Die Spannweite lag bei 10,69 m laut deutscher Wiki (laut Choroszy nur bei 9,12 m) und die Länge betrug 7,20 m.  

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Mein Modell im Maßstab 1:72 stammt mal wieder von Choroszy aus Polen und ist daher natürlich wieder aus Resin. Das Modell ist gut gegossen und ließ sich auch gut verarbeiten. An manchen Stellen ist sie sehr fragil und daher empfindlich, so z.B. am Beobachterstand. Das ein oder andere Teil brach mir auch schon mal ab und verschwand auf Nimmerwiedersehen im Bastelzimmer. 

 

UFAG C.I

Nach dem fertigen Bemalen der Flügel laut Bauvorschlag fand ich ein Foto im Internet von der gebauten Mühle. Was soll ich sagen, die Bemalung war auf den Flügeloberseiten falsch und musste wieder herunter. Die mitgelieferten Aufkleber waren, entgegen meiner bisherigen Erfahrung, dieses Mal leider total unbrauchbar. Die Kreuze für die Flügel unten und oben waren viel zu klein für den Einsatzzeitpunkt September 1918. Und die Aufkleber an sich rissen beim Anbringen mehrfach durch und konnten wirklich nur mühsam wieder geflickt werden. Außerdem silbern die Teile, trotz darunter angebrachtem Glanzlack. Ich war mit den Dingern dieses Mal "echt bedient".

UFAG C.I

Das Fahrgestell aus Resin ist wunderbar fein gegossen. Die  Radaufhängungsstange habe ich sicherheitshalber gleich vorweg durch eine aus Metall ausgetauscht. Ein paar zusätzliche Streben vom Rumpf zur Flügeloberseite mussten noch geschnitzt werden. Auf dem Originalfoto sind die gut zu sehen, bei Choroszy fehlen sie, aber egal. Die Rohre vom Motor zum Kühler und zurück waren mir zu dick und wurden durch einen Messingdraht ersetzt.

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Angepinselt wurde der Großteil des Rumpfes und der Flügel mit der Leinenfarbe Nummer 121 von Humbrol und der Olivfarbe 361 von Revell. Die restlichen Farben sind alle von Revell. Der Propeller ist wieder teils mit Emailfarbe und teils mit Buntstift bemalt worden. Nach der Bemalung und dem Aufbringen der Aufkleber habe ich noch alles mit Mattlack versiegelt und das Maschinchen ein wenig verdreckt. 

Die Verspannung ist natürlich auch wieder mit meinem alten dicken Elektrodraht, welcher zwar falsch, aber in meinen Augen noch immer sehr schick ist wie er da so in der Sonne reflektiert. 

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Die Figuren im Hintergrund sind größtenteils von Munich-kits und Preiser und bestehen aus Resin und aus Plastik. 

Das Werftzelt stammt von Airmodel Products. 

Den Grasboden habe ich nun endlich mal etwas überarbeitet ;-)

UFAG C.I

Olly Junge

Publiziert am 19. September 2026

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