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Curtiss Tomahawk Mk.II

von Stefan Zimmermann (1:48 Airfix)

Curtiss Tomahawk Mk.II

Die Tomahawk basiert auf der Curtiss Model 81 (P-40). Wie ihr Vorgänger war sie sowohl auf dem US-amerikanischen Inlandsmarkt als auch auf dem Exportmarkt sehr erfolgreich und wurde bereits vor dem Krieg an eine Vielzahl von Abnehmern verkauft, darunter die USAAF, die ROCAF und die französische Luftwaffe. Die erste Variante der Tomahawk wurde nach dem Fall Frankreichs 1940 von einem französischen Auftrag umgeleitet. Diese leicht modifizierten Maschinen wurden als Tomahawk Mk.I bezeichnet. Die Mk.I galt aufgrund fehlender Zusatztanks und Cockpitpanzerung schnell als veraltet gegenüber moderneren deutschen Flugzeugen wie der Bf 109-Serie. Trotz dieser Nachteile zeigte die Tomahawk über Nordafrika weiterhin vielversprechende Leistungen.

Curtiss Tomahawk Mk.II

Curtiss Tomahawk Mk.II

Dies führte zur Entwicklung der verbesserten H-81A-2-Serie, von der die RAF 110 Maschinen bestellte, die die Bezeichnung Tomahawk Mk.IIA erhielten. Diese waren mit britischen 7,7-mm-Maschinengewehren anstelle der amerikanischen 7,62-mm-Maschinengewehre ausgestattet (die Bezeichnung Mk.II war eine Übergangsbezeichnung für die wenigen Maschinen, die mit amerikanischen 7,62-mm-Maschinengewehren ausgeliefert wurden). Diese Variante wies einige wesentliche Verbesserungen gegenüber der vorherigen Mk.I auf, darunter einen Panzerschutz für den Piloten und ein selbstabdichtendes (wenn auch nicht sehr effektives) Treibstofftanksystem.

Einige Einheiten verblieben zu Ausbildungszwecken in Großbritannien, während die meisten nach Nordafrika verlegt wurden.

Curtiss Tomahawk Mk.II

Mein Modell stellt eine Maschine der No.1686 Bomber (Defence) Training Flight, RAF Hixon, Staffordshire, England 1943 dar.

Der Bausatz der Tomahawk kommt von Airfix und stammt aus dem Jahre 2016.

Curtiss Tomahawk Mk.II

Ansprechende Detaillierung und eine gute Passform versprechen viel Bastelspaß. Gebaut wurde aus der Box. Lediglich geätztes Gurtzeug von Airmodel und dehnbares Garn für die Antennendrähte kam hinzu.

Ursprünglich wollte ich hieraus eine P-40 für mein Langzeitprojekt über die Türkische Luftwaffe bauen, aber die britische Version mit dem Haifischmaul gefiel mir dann doch zu gut.

Aber ich denke, für den türkischen "Efendi-Fighter" werde ich mir diesen Bausatz erneut zulegen.

Curtiss Tomahawk Mk.II

Curtiss Tomahawk Mk.II

Für die Hauptlackierung benutzte ich die Farben aus Revells neuem Airbrushcolor-Set für die RAF. Diese sind leicht zu verarbeiten und geben, meiner Meinung nach, die Kolorierung recht gut wieder. Weiter kamen noch Farben von Humbrol, Mr.Hobby (aka Gunze) und Tamiya zum Einsatz.

Curtiss Tomahawk Mk.II

Nach Versiegelung der Farben mit einer Lage Steinbodenglänzer von Mellerud kamen die Decals aufs Modell. Diese ließen sich gut verarbeiten. Selbst das Haifischmaul ging flott und ohne Probleme an die vorgesehene Position. Weichmacher setzte den finalen Schlußpunkt.

Nun gab es noch etwas "Chipping" und nach einer weiteren Versiegelung erfolgte die obligatorische Ölfarbenwäsche. Etwas Pastellkreide (z.B. für die Abgasfahnen) rundete alles ab.

Endversiegelung erfolgte mit hochverdünntem Klarlack (matt) von Revell.

Curtiss Tomahawk Mk.II

Curtiss Tomahawk Mk.II

Das Display ist ganz einfach eine runde Schieferplatte.

Die Figur stammt von ICM und ist mit Farben von Revell (Aquacolor) bemalt.

Die Flugfeldszene wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Curtiss Tomahawk Mk.II

Stefan Zimmermann,
www.zimmosflugwelten.de

Publiziert am 20. Mai 2026

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