Dinocrocuta giganteavon Alexander Bähr (1:72 Dino & Dog)
Zum OriginalEine der besten Knochenbrecher in der Tierwelt sind die Hyänen, die als Aasfresser und Räuber tätig sind. In den Zeiten des späten Miozäns vor ca. 11,6 - 5,3 Mio. Jahren streiften auch ausgesprochen große Hyänen durch die Savannen ganz Eurasiens und Nordafrikas: Dinocrocuta gigantea. Sie scheute nicht davor zurück, Giraffen, Nashörner oder Elefanten zu jagen. Knochen - zumindest von kleineren Tieren - wurden mit den gewaltigen Kiefern wie Streichhölzer zerbissen. Der bis zu 40 cm lange Schädel sieht dem einen Computerspieldrachens ähnlicher als einem irdischen Carnivoren. Dinocrocuta erreichte Schulterhöhen von bis zu 1 m bei ca. 200 kg Lebendgewicht. Über die Verwandtschaftsverhältnisse zu den heutigen Hyänen herrscht noch eine gewisse Uneinigkeit, da die Art auch als Ergebnis einer zwar prinzipiell eng verwandten, aber dennoch konvergenten Evolution (ähnliche Formen durch ähnliche Lebensweise) angesehen wird. Spaßfakt: Entdeckt wurden die ersten Fossilien der Art in einer chinesischen Apotheke anno 1903. Das ModellWir haben es hier mit einer einer tadellosen 3D-Figur aus dem Hause Dino & Dog zu tun. BemalungFür die Bemalung orientierte ich mich natürlich an den heutigen Hyänen, jedoch ohne gemusterte Seiten. Bemalt wurde mit Farben von Games Workshop.
Alexander Bähr Publiziert am 06. Februar 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |