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MK. IV Male

Freikorps 1919 Berlin

von Michael Wittmann (1:35 Takom)

MK. IV Male

Zum Vorbild:

Der britische Panzer Mark IV war der Nachfolger der Typen Mark I, Mark II und Mark III. Der Mark IV kam im Ersten Weltkrieg in zwei Versionen zum Einsatz: Die Version Male („männlich“) war mit Kanonen bestückt, die Version Female („weiblich“) mit Maschinengewehren.

Der Bau des Mark IV begann im Mai 1917. Dieser Typ war eine umfassend überarbeitete Version seines Vorgängers und besaß eine Panzerung von maximal 14 mm statt der 12 mm starken des Mark III. Außerdem konnte der Mark IV eine verbesserte Treibstoffzuführung sowie kleinere einziehbare Ausleger vorweisen.

MK. IV Male

1220 Exemplare wurden gebaut: 420 Males, 595 Females und 205 unbewaffnete Tank Tenders (Schlepper). Der Mark IV war damit der meistgebaute britische Panzer des Ersten Weltkrieges.

Bei der Schlacht von Cambrai im November des Jahres 1917 kamen 476 Panzer dieses Typs zum Einsatz. Ab Juli 1918 folgte der Panzer Mark V, der den Mark IV jedoch nie ganz ersetzen konnte.

MK. IV Male

Freikorps:

Ab November 1918 rief die provisorische Reichsregierungsspitze (Rat der Volksbeauftragten) gemeinsam mit der Obersten Heeresleitung (OHL) ehemalige Frontsoldaten dazu auf, sich in Freikorps zu sammeln. Rund 400.000 Männer traten in etwa 120 namentlich bekannten Verbänden ein. Offiziell sollten sie die junge Weimarer Republik gegen linksextreme Aufstände (wie den Spartakusaufstand in Berlin oder Räterepubliken in München und im Ruhrgebiet) absichern. Sie gingen dabei extrem gewaltsam und brutal vor. 

MK. IV Male

MK. IV Male

Die meist antirevolutionär, antidemokratisch und nationalistisch eingestellten Kämpfer verachteten die parlamentarische Demokratie. Nach dem misslungenen Kapp-Putsch von 1920 (an dem Freikorps wie die Marine-Brigade Ehrhardt maßgeblich beteiligt waren) wurden die Verbände offiziell aufgelöst. Viele ehemalige Mitglieder schlossen sich später radikalen rechten Organisationen und der NSDAP an. 

Das Freikorps setzte unter anderem britische Mark IV (Panzer) aus dem Ersten Weltkrieg ein, die von deutschen Truppen erbeutet oder nach dem Krieg übernommen wurden. Bekanntes Beispiel war ein Fahrzeug mit dem Namen „Mariechen“ (oder „Marie Chen“), das beim Freikorps Lützow im Einsatz war.  Die Panzer dienten vor allem als Machtdemonstration, zur Einschüchterung der revolutionären Arbeiter und zur Straßensicherung. Oft waren sie mit Totenkopf-Symbolen und deutschen Kreuzen beziehungsweise Balkenkreuzen versehen. 

MK. IV Male

MK. IV Male

Zum Modell:

Der Mk. IV wurde von Takom 2016 auf den Markt gebracht. Man kann beide Versionen bauen. Entweder als Male oder Female Version. 

Das Modell weist schöne Details auf und die Passgenauigkeit ist gut. die Einzelgliederkette die man nur zusammenstecken muss ist super. So geht der Bau relativ zügig voran. Man hat 5 Decalversionen zur Auswahl. Ich entschied mich für die Freikorps Version weil das Thema Panzer im Freikorps relativ wenig bekannt ist. Der Bau lief ohne Probleme. Lackiert wurde das Modell mit Tamiyafarben. Auf Bildern ist zu sehen das die Fahrzeuge relativ sauber waren da sie meistens nur in der Stadt eingesetzt wurden. Deshalb wurde das Modell nur leicht verstaubt. 

MK. IV Male

Weitere Bilder vom Bau findet ihr auf meinem Instagram Account blue_patriot_mustang_

Michael Wittmann

Publiziert am 25. September 2026

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