Porsche 962C AdvanFIA 1989 Gruppe C, #25 Kunimitsu Takahashi / Stanley Dickensvon Thomas Lutz (1:24 Hasegawa)
Vom problemlosen Zusammenbau des Toyota 88C-V (Link) von Tamiya ließ ich mich verleiten, weitere Gruppe C-Modelle von Hasegawa und Italeri zu erstehen. In der Hoffnung auf ebensolche stressfreie Stunden, aber in Punkto Qualität ist Hasegawa eben nicht wie Tamiya und so entstand eine Reihe von Grottenmodellen.
Bei jedem Auto ging etwas schief. Beim Porsche 962C passt die rote Lackierung nicht zum Rot des Decals; beim Sauber Mercedes (der kommt noch!) müsste der Lack Midnight Blue sein, anstatt Schwarz; beim Lancia LC2 (Link) gab es Probleme mit dem Einbau der Scheiben und beim Jaguar (auch der wird euch nicht erspart bleiben!) gab es viele Risse in den Decals.
Laut Hasegawa soll das Modell den Wagen vom All Japan Fuji 500km Race 1989 darstellen. Die japanische Langstreckenmeisterschaft der Sportprototypen von 1989 war die siebte Saison dieser Meisterschaft. Den Titel holte sich Kunimitsu Takahashi im Porsche 962C Advan Alpha Nova mit der Startnummer 25. Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/1989_All_Japan_Sports_Prototype_Car_Endurance_Championship
Der Porsche 962C war der erfolgreichste Rennsportwagen. Von 1984 bis 1991 wurden 54 Siege und zahlreiche Meisterschaften eingefahren, sowohl in der FIA Gruppe C, als auch bei den Prototypen in Le Mans, der IMSA Rennserie in USA und Rennen in Japan. Bei Porsche wurden über 90 Fahrzeuge des Typs 962/962C für Werks- und Kundenteams gebaut.
Als Weiterentwicklung des schon sehr erfolgreichen Typ 956 hatte der 962 einen 6-Zylinder Boxermotor mit Turbo, der mit 2869 ccm satte 680 PS Leistung erzeugte.
Autos mit Charakter eben ... ... wo auch immer Modelle gebaut werden Thomas Lutz, Publiziert am 08. Mai 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |