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Ferrari 458 GT

What if

von Theo Peter (1:24 Revell)

Der Supersportwagen 458 GT aus dem Hause Ferrari
Der Supersportwagen 458 GT aus dem Hause Ferrari

Zum Original

Der Ferrari 458 ist ein Supersportwagen mit Mittelmotor des italienischen Autoherstellers Ferrari. Der 458 ist der Nachfolger des Ferrari F430 und wurde 2009 auf der IAA vorgestellt. Mittlerweile wurde der 458 durch seinen Nachfolger 488 abgelöst. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem 4,5 Liter Ferrari F136 F Achtzylinder-V-Saugmotor und Direkteinspritzung. Den 458 gibt es nur mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe 7DCL750 (Dual-clutch automatic), das dem Fahrer entweder einen Automatikmodus oder einen manuellen Sportmodus zur Verfügung stellt. Der 458 verfügt über einzeln aufgehängte Räder.

Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem 4,5 Liter Ferrari F136 F Achtzylinder-V-Saugmotor
Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem 4,5 Liter Ferrari F136 F Achtzylinder-V-Saugmotor

Neben der Straßenvariante wurden auch Fahrzeuge für die verschiedenen GT-Serien gefertigt
Neben der Straßenvariante wurden auch Fahrzeuge für die verschiedenen GT-Serien gefertigt

Als Rennwagen wurden die 458 sowohl in der eigens für diesen Wagen ins Leben gerufenen 458 Challenge als auch in den verschiedenen GT2 und GT3 Serien eingesetzt. Die GT Varianten des Wagens sind um einiges leichter im Gegensatz zum Serienmodell und der Motor wurde auf 550 PS hochgezüchtet. Ebenso erhielt die Aluminium Monocoque Karosserie zahlreiche Aerodynamik-Updates sowie einen markanten Heckspoiler.

Neben leichteren Karosserien, stärkeren Motoren und Aerodynamikupdates war der große Heckspoiler auffälligstes Merkmal
Neben leichteren Karosserien, stärkeren Motoren und Aerodynamikupdates war der große Heckspoiler auffälligstes Merkmal

Während des Einsatz der 458er Varianten konnten zahlreiche wichtige GT3 Siege eingefahren werden, wie zum Beispiel der Sieg in der GT3 Klasse bei 24h von Spa, Gulf 12h, 12h of Sepang oder auch 24h of Dubai usw.). Das hier dargestellte Fahrzeug stellt ein rein fiktives Fahrzeug dar und lehnt sich an die Ferrari Formel 1 Farbgebung und Auswahl der Sponsoren an.

Blick auf das in Lizenz gefertigte Revell Cover des 1:24 Bausatzes
Blick auf das in Lizenz gefertigte Revell Cover des 1:24 Bausatzes

Zum Bau/Umbau des Modells

Es handelt sich wieder einmal um eine Restaurierung eines bereits gebauten Modells. Das Original des Modells ist hier zu finden. Das Fahrzeug wurde größtenteils demontiert und zahlreichen Umbauten unterzogen. Die wichtigsten Änderungen zum Standardbausatz sind:

  • Öffnung der Motorhaube zur Darstellung neuer Lufthutzen mit Hilfe einer Multischleifer
  • Anbringung eines neuen Frontspoilers aus Karton und gezogenem Gussast
  • Anbringung von verbreiterten Radläufen aus in Sekundenkleber getränktem Karton
  • Anbringung von neuen Windleitblechen aus dünnen Holzstäbchen
  • Anbringung eines Heckdiffusors aus in Sekundenkleber getränktem Karton
  • Anbringung von Seitenspoilern aus Kunststoff (zweckentfremdete Kabelbinder)
  • Öffnung des Frontkühlergrills und Anbringung von einem Drahtgeflechts
  • Anbringung eines Heckspoilers aus in Sekundenkleber getränktem Karton
  • Verbreiterung des Fahrwerks mithilfe von selbst angefertigten Polystyrolresten
  • Tieferlegung hinten und vorne durch neu gebaute Radaufhängungen
  • Anbringung von einem Karosserieaussteifungsrahmen aus zurecht geschnittenen Gussrahmenresten
  • Überarbeitung des Innenraums durch Anbringung eines Rennlenkrads (aus einem alten Revell Mercedes Benz DTM Bausatzes), eines Überrollkäfigs aus gezogenen Gussästen, Weglassen eines Ferrari-Sitzes, einer Anbringung einer Lüftungseinrichtung für den Fahrer und Anbringung eines Feuerlöschers (Eigenbau)
  • Anbringung neuer Reifen und neu schwarz matt lackierter Rennfelgen eines alten Revell DTM Bausatzes
  • Anbringung zahlreicher Motorsport-Sponsoren Decals aus dem Slot Car-Zubehörhandel
  • Anbringung eines Werbebanners als Sonnenblende (aus dem Farbdrucker)

Blick in den aufwändig umgearbeiteten Innenraum des Ferrari 458 GT
Blick in den aufwändig umgearbeiteten Innenraum des Ferrari 458 GT

Zahlreiche Scratch-Umbauten an Karosserie und Fahrwerk machen aus dem Serien-Ferrari ein Rennfahrzeug
Zahlreiche Scratch-Umbauten an Karosserie und Fahrwerk machen aus dem Serien-Ferrari ein Rennfahrzeug

Blick auf die zahlreichen Änderungen des auf Modellversium bereits vorgestellten Serienfahrzeugs
Blick auf die zahlreichen Änderungen des auf Modellversium bereits vorgestellten Serienfahrzeugs

Lackiert wurde das Modell mit matter roter Farbe aus dem Farbdrucker. Die Decals stammen aus der Restekiste und dem Slot-car-Racing Zubehörhandel und ließen sich extrem gut am Modell anbringen. Noch vor Montage der Scheiben wurden die ganzen Decals mit mattem Klarlack am Modell versiegelt. Die zahlreichen nicht in Wagenfarbe lackierten Teile wurden von Hand mit dem Pinsel und matter Revellfarbe bemalt.

Auch die Heckpartie mit dem extrem großen Heckdiffusor hat nicht mehr viel mit dem Serienmodell zu tun
Auch die Heckpartie mit dem extrem großen Heckdiffusor hat nicht mehr viel mit dem Serienmodell zu tun

Typisch für Tourenrennwagen und GT-Fahrzeuge sind die gelb leuchtenden Scheinwerfer, die andere Fahrzeuge weniger blenden sollen
Typisch für Tourenrennwagen und GT-Fahrzeuge sind die gelb leuchtenden Scheinwerfer, die andere Fahrzeuge weniger blenden sollen

Fazit

Der Bau des Modells machte mal wieder sehr viel Spaß – auch wenn natürlich kein dem Reglement entsprechendes GT2 oder GT3 Fahrzeug dabei herauskam. Dennoch nenne ich den Beitrag Ferrari 458 GT. Denn wie schon öfters betont, liegt bei mir der Spaß am Basteln noch weit vor der Originaltreue eines dabei entstandenen Modells. Ich hoffe, Ihr könnt das verstehen und hoffe ebenso, dass Euch der Beitrag gefällt, auch wenn ich mal wieder meinen angestammten Maßstab (1:72) als auch meine seitherige Lieblingsepoche (WW1 und WW2) verlassen habe.

Die neuen Windleitkanäle in der Motorhaube wurden mit Hilfe eines Multitools aus der Standardmotorhaube geschnittenBlick auf den aus Karton und viel Sekundenkleber gefertigten HeckspoilerBlick auf die aus einem Gussast stammende Karosserieversteifung über dem V8 MittelmotorRennwagen DNA: Die Spur wurde verbreitert, der Wagen wurde tiefergelegt und die Karosserie wurde verbreitertDrei Endrohre sorgen für den brachialen Sound des BolidenDie schwarz matt lackierten OZ Felgen stammen eigentlich von einem 1:24 Revell DTM BausatzAuch wenn das Fahrzeug ein rein fiktives GT Fahrzeug darstellt, machte der Bau wieder einmal sehr viel Spaß

Die neuen Windleitkanäle in der Motorhaube wurden mit Hilfe eines Multitools aus der Standardmotorhaube geschnitten

Die neuen Windleitkanäle in der Motorhaube wurden mit Hilfe eines Multitools aus der Standardmotorhaube geschnitten 

Theo Peter

Publiziert am 01. July 2021

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