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Gloster Meteor T.Mk.7

(Azur - FRROM - Nr. FR0045)

Azur - FRROM - Gloster Meteor T.Mk.7

Produktinfo:

Hersteller:Azur - FRROM
Sparte:Flugzeuge Militär Modern
Katalog Nummer:FR0045 - Gloster Meteor T.Mk.7
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:Mai 2021
Preis:ca. 20 €
Inhalt:
  • 2 Spitzlinge mit grauen Kunststoffteilen
  • 1 Spritzling mit Klarsichtteilen
  • 1 Decalbogen mit drei Markierungsoptionen
  • 1 Bogen mit Masken für die Cockpithaube
  • farbige Bauanleitung
  • ordentlicher Stülpkarton

Besprechung:

Azur - FRROM - Gloster Meteor T.Mk.7

Die Gloster Meteor T.7 wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Trainer entwickelt und in über 600 Exemplaren gebaut. Mitte 1947 hat man begonnen, die Spezifikationen festzulegen, gut eineinhalb Jahre später, im Oktober 1948 erfolgte der Erstflug der Meteor T.7. Die Entwicklung basierte auf der Meteor F.4, wobei deren Derwent 5 Triebwerke gegen die Derwent 8 ausgetauscht wurden. Der Rumpf wurde für die Aufnahme des zweiten Cockpits um 76 cm verlängert, außerdem wurde die interne Treibstoffkapazität erhöht. Durch die Möglichkeit, auch externe Tanks mitzuführen, darunter auch einen 680 Liter fassenden Unterrumpftank (Belly Tank), erhöhte sich die Flugzeit nicht unerheblich. Nahezu alle britischen Jet-Piloten der 1950er Jahre mussten einen Teil ihrer Ausbildung auf der T.7 absolvieren. Es gab auch etliche Exportkunden, darunter Israel, Belgien, Dänmark, Frankreich, Brasilien und noch einige mehr. 

Azur - FRROM - Gloster Meteor T.Mk.7

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Der Bausatz ist im Grunde genommen ein alter bekannter von 2006 bzw. in der Trainerversion von 2011. Ursprünglich unter dem MPM-Label erschienen, beinhalteten die Kästen damals zum Teil umfangreiche Zugaben in Form von Resin- und Ätzteilen. Bei dieser Auflage sind davon leider nur die Masken übrig geblieben. Hier hat man sich offensichtlich ein "Feature" des Bausatzes zunutze gemacht, denn das Cockpit kann nur geschlossen gebaut werden. Aufgrund des relativ wuchtigen Rahmens und der vielen kleinen Fenster sieht man vom Inneren später nicht mehr wirklich viel. Man kann also entspannt zu Werke gehen. Die Kunststoffteile sehen nach wie vor ganz ordentlich aus, die Gravuren sind gut "in Schuss" und auch die Details, sofern vorhanden, in Ordnung. Man bedenke - es handelt sich hierbei um Short-Run. Einen Unterschied zu den neueren Bausätzen von Special Hobby kann man natürlich erkennen. Wir haben hier ja bereits einige Varianten aus diesen Formen vorgestellt, daher fassen wir wir hier nur kurz die wesentlichen Merkmale zusammen:

  • "Etwas" Detaillierung im Cockpit mit einfachen erhabenen Strukturen und angedeuteten Instrumenten, Sitze ohne Gurtzeug, einteilige Cockpithaube
  • Fahrwerke mehrteilig ausgeführt, was deren Stabilität nicht unbedingt zugute kommt, spärlich detaillierte Fahwerksschächte und Triebwerke
  • Übersichtliche Teileanzahl, Angüsse teilweise ungünstig platziert
  • Einteilige Triebwerksein- und auslässe

 

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Gloster Meteor T.Mk.7

 

Der ca 16 x 9 cm große Decalbogen bietet uns drei verschiedene Maschinen an, je eine belgische, französische und israelische Ausführung. Alle drei sind aluminiumfarben, die belgische Maschine sticht mit ihren gelben Triebwerksgondeln optisch ein wenig hervor. Zu allen drei Nutzerstaaten gibt es auf der ersten Seite der Anleitung ein paar Informationen bezüglich des Einsatzes der T.7 im jeweiligen Land. Die Anleitung ist im üblichen DIN A5 Kleinformat mit einfarbigen Skizzen und Bemalungshinweisen "Made by Gunze". Der Decalbogen macht zunächst einen guten Eindruck, bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die Davidsterne nicht ganz perfekt deckend gedruckt sind. Es liegt wohl an der Farbe, denn auch bei den französichen Kokarden schimmert der weiße Untergrund am Rand durch. Auch manche der Wartungshinweise sind mehr Striche als Schriften. Dafür ist der Druck perfekt, im Register es gibt keinerlei Versatz. Man ist halt mittlerweile recht verwöhnt...

Azur - FRROM - Gloster Meteor T.Mk.7

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Gloster Meteor T.Mk.7

 

Darstellbare Maschinen:
  • Meteor T.Mk.7, °F9, 30-MY, EC 002/30 "Camargue", BA705 Tours, Sommer 1956
  • Meteor T.Mk.7, ED-42, Ecole de Chasse de Coxyde, Belgien 1958
  • Meteor T.Mk.7, Aleph 15, No. 117 Squadron, Israel 1957
Stärken:
  • Sauberer Guss trotz Short-Run
  • Übersichtliche Teileanzahl
  • Drei verschiedene Markierungen möglich
  • Masken inklusive
Schwächen:
  • Nur einteilige Cockpithaube
  • Keine besondere Ausstattung mehr à la "Früher war mehr Lametta", heisst bespielsweise: keine Sitzgurte
Anwendung: Kriegt man hin, wer schon einmal so einen Short run von Special Hobby, MPM & Co. gebaut hat, wird keine Probleme damit haben.

Fazit:

Diese Decalvariante nehmen wir gerne mit. Der Bausatz hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, aber es ist immer noch gute Hausmannskost. Schade, dass bis auf die Masken keinerlei Schnickschnack mehr enthalten ist.

Diese Besprechung stammt von Frank Richter - 26. August 2023

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