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Junkers F 13ge

CH-93, Ad Astra Aero

von Johannes Wipauer (1:87 Roskopf)

Zum Vorbild

Die F 13, das erste Ganzmetallflugzeug der zivilen Luftfahrt, muß man wahrscheinlich hier nicht mehr vorstellen. Wer die Daten und die Geschichte dieser robusten Maschine nachlesen will, findet hier, aber auch hier oder hier eine Fülle von Wissenswertem.

Junkers F 13ge

Die Ad Astra Aero war eine der ersten Schweizer Fluggesellschaften, 1919 gegründet, ab 1931 ein Teil der (damals) neuen Swissair. "Ad Astra", auf deutsch "zu den Sternen", hatte man aber nicht auf den Streckenkarten. 1922 wurde die Junkers-Flugzeugwerk A.-G. 50%iger Teilhaber an der Ad Astra, und brachte seinen Anteil in Form von Flugzeugen, Motoren und anderen Ersatzteilen ein.

Junkers F 13ge

Eines davon ist die Werksnr. 593, genannt "Dohle", Erstregistrierung D-188, ab 1922 eben CH-93. Am 14.6.1928 stürzte die Maschine kurz nach dem Start in der Nähe von Frankfurt am Main ab: Der Pilot und die drei Passagiere überleben schwer verletzt, das Flugzeug war Totalschaden.

Quellen dazu:

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Mein Modell

Eigentlich wollte ich diesen hier gezeigten Bausatz gar nicht verbauen, dann versuchte ich eine ÖLAG-Maschine daraus zu machen, scheiterte aber an der weißen Schrift für die Tragflächenunterseiten. Die Lufthansa-Optionen des Bausatzes kamen wegen der verdruckten weißen Taufnamen auch nicht in Frage - also Ad Astra! Nur hatten die Bausatz-Decals neben dem dicken Material und dem vergilbten Weiß noch einen anderen Mangel: Der Schrift-Font war total unpassend! Also selbermachen nach diversem Bildmaterial aus dem Web. Meine selbstgedruckten Decals lassen sich mit viel Weichmacher (nach dem dritten Auftrag habe ich aufgehört zu zählen) an die feine Oberfläche anpassen. Der Schriftzug "Ad Astra Aero" ist original aus dem Bausatz, hat genausoviel Softener abgekriegt und silbert trotzdem...

Das ist nicht der einzige Mangel: Roskopf hat die Ausrichtung des Wellblechs an den Rumpfseiten leider falsch wiedergegeben, und ich habe eine der beiden kleinen Windschutzscheiben verloren und durch anderes Klarsichtmaterial ersetzt. So sieht die schweizer "Dohle" jetzt aus:

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Junkers F 13ge

 

Ich hoffe, meine Interpretation von Nachhaltigkeit - "alles was gekauft wurde, wird auch gebaut" hat euch zumindest unterhalten.

Johannes Wipauer

Publiziert am 06. Juni 2024

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