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Messerschmitt Me 262 A-1a

von Martin Mattes (1:72 Hasegawa)

Messerschmitt Me 262 A-1a

Im Jahr 1938 begann die Messerschmitt A.G. eine Fluzeugzelle zu entwickeln, die als Träger für die neu entwickelten Turbo-Triebwerke von Junkers und BMW fungieren sollte.

Messerschmitt Me 262 A-1a

Die Zelle wurde im Jahr 1939 fertiggestellt. Anfang 1940 wurden von Messerschmitt einige Prototypen zur Erprobung gebaut. Schwierigkeiten mit den Triebwerken behinderten die Entwicklung ständig, jedoch im Juli 1942 zeigte die Me 262 mit dem Erscheinen der Jumo Stahltriebwerke von bis zu 940 kp Schub ihr tatsächliches Potential als Jäger.

Messerschmitt Me 262 A-1a

Trotz der erfolgreichen Flugversuche entschied Hitler die Massenfertigung der Me 262 A-2 als "Schnellbomber" und nicht als Jäger. Diese Entscheidung war allerdings vollkommen unsinnig, da die Me 262 nicht als Jagdbomber geeignet war. Erstens erreichte die Me 262 zu hohe Geschwindigkeiten im Andrücken und für den Bombenabwurf aus dem horizontalen Flug war die Treffgenauigkeit viel zu gering. Zusätzlich war der Treibstoffverbrauch in niederen Flughöhen sehr hoch, womit die Einsatzreichweite der Me 262 zu gering für die taktischen Anforderungen war.

Messerschmitt Me 262 A-1a

Die Serienfertigung der Jagdversion Me 262 A-1a begann im Mai 1944. Andere Versionen waren die Me 262 B-1a als zweistitziges Schulflugzeug mit Doppelsteuerung und die B-1a/U1 Ausführung als Nachtjäger.

Martin Mattes

Publiziert am 11. November 2009

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