P-51D-15-NA Mustangvon Georg Krink (1:32 Revell)Das VorbildDie North American Mustang wurde ursprünglich im Jahr 1940 konstruiert. Ein erster Prototyp wurde innerhalb von nur 127 Tagen gebaut. Der Prototyp und die erste Serienversion P-51A hatten noch einen amerikanischen Zwölfzylinder-V-Motor des Typs Allison V-1710, der ab einer Flughöhe von etwa 5000m eine unbefriedigende Leistung zeigte.
In England wurde deshalb versuchsweise der britische Rolls-Royce Merlin Motor in die Mustang eingebaut, der aufgrund seines Zweistufen-Zweigang-Laders in großen Höhen wesentlich bessere Flugleistungen hatte. Ab der Version P-51B wurden Rolls-Royce-Motoren serienmäßig in die Mustang eingebaut. Die Version P-51D verwendete den Rolls-Royce Merlin 66 Motor mit zweistufigem Turbolader, erstmalig eine geblasene Kabinenhaube und war mit sechs .50" Maschinengewehren bewaffnet. Von dieser Version wurden im Verlaufe des Krieges mehr als 8.000 Exemplare gebaut, was mehr als der Hälfte der Gesamtproduktion entspricht. Wesentliches Merkmal der P-51 Mustang waren neben den guten Flugleistungen die hohe Reichweite: Ohne Zusatztanks konnte die P-51D ca. 1.500 km weit fliegen, mit Zusatztanks flog die Maschine über 2.500 km. Zum Vergleich: die BF-109 G-6 flog ohne Zusatztanks gerade mal etwa 560 km, mit Zusatztank bis zu 800 km. Quelle: Wikipedia
Das ModellVon der Mustang sind im großen Massstab 1:32 bisher mehr als 50 Baukästen von verschiedenen Herstellern herausgebracht worden. Revell brachte im Jahr 2017 einen neuen Baukasten der frühen Version der P-51D heraus, im Jahr 2021 folgte die späte Version mit dem charakteristischen Füllstück vor dem Seitenruder, die ich hier vorstelle.
Das Modell enthält einen guten Teil der Inneneinrichtung des Rumpfs, darunter die Gitterkonstruktion rund um das Cockpit, die Funk- und Elektroausstattung hinter dem Piloten und auch das Innenleben des Turboladers. Ein Motor ist nicht enthalten. Dem Modell liegt eine Auswahl an verschiedenen Waffen und Zusatztanks bei, die für die zwei Decal-Varianten unterschiedlich kombiniert werden können.
Der Bau verlief weitgehend problemlos, der Rumpf mit dem umfangreichen Innenleben lies sich leicht und nahtlos zusammenfügen. Beim Anbringen der Flügel hatte ich am Einlauf des Turboladers und an der Unterseite vorne am Flügel kleine Lücken, die ein wenig Spachtel erforderten.
Die Bemalung der ersten Decalvariante ist aufwändig, da gemäß Bauanleitung fünf verschiedene Farben verwendet werden sollen. Ich habe zusätzlich zwei weitere Silber-Töne verwendet, um die Flügel etwas abwechselungsreicher zu gestalten. Die Decals ließen sich problemlos verarbeiten. Insgesamt ein sehr schönes und auch preigünstiges Modell. Bauzeit ca. 51 Stunden. Georg Krink Publiziert am 23. September 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |