Messerschmitt Me 262 V1mit Jumo 210G und BMW P 3302von Rainer Kijak (1:72 verschiedene Hersteller)
Ich wollte mal mit den Me 262-Modellen von vorne beginnen, mit der V1. Diese flog zunächst mit dem Jumo 210G Motor mit Zweiblattpropeller und Spornrad. Das Stammkennzeichen war PC+UA und der Erstflug war am 18.4 1941. Leider hält das von mir damals gebaute Modell einer aktuellen Überprüfung nicht stand und ich muss das noch mal überarbeiten. So beginne ich mit dem ersten Umbau mit TL-Triebwerken.
Eigentlich sollten die Turbinen Jumo 004A eingebaut werden, doch standen diese noch nicht zur Verfügung und so entschied man sich auf die beiden Turbinen BMW P 3302 umzurüsten und am 25.3.1942 startete die Maschine mit den beiden BMW-Triebwerken zu ihrem ersten Flug. Das Stammkennzeichen blieb hier erhalten. Die Me 262 V1 führte 74 erfolgreiche Testflüge mit den BMW-Triebwerken durch. Weitere Infos erspare ich mir hier, denn die Details sind sicher jedem bestens bekannt.
Mein Modell entstand hauptsächlich aus Teilen des Matchbox-Bausatzes und Vacuteilen von Frank Modellbau. Der Umbau gestaltete sich sehr aufwendig, denn zunächst mussten die Fahrwerksöffnungen mit Sheet teilweise verschlossen werden, um diese dann weiter vorne liegend wieder auszuarbeiten. Die Fahrwerksklappen mussten auch geändert und den Öffnungen angepasst werden. Die Öffnung für das Spornrad im hinteren Rumpf gestaltete sich dagegen schon einfacher. Das hintere Leitwerk musste auch abgeschliffen werden. Den Rumpf habe ich aus dem Original zusammengebaut und nur die Hutzen vorne aus den noch vorhandenen Vacuteilen angebaut, ebenso die Auspufföffnungen für den Jumo.
Die Haube ist ein Vacuteil und die Streben sind aufgemalt. Das Spornrad und das Staurohr sind aus den Fundus und die Ausgleichsgewichte unter den Tragflächen habe ich aus Plastikstecknadeln für Gardinen passend gefeilt. Die beiden BMW- Triebwerke sind aus den Vacuteilen aber den Ein- und Auslauf habe ich nach Fotos vom Original, die in Berlin gemacht habe, so weit wie möglich überarbeitet. Das Anbringen an den Tragflächen war auch mit viel Anpassarbeit verbunden, doch nach einigem Spachteln und Schleifen war alles glatt.
Rainer Kijak Publiziert am 18. August 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |