Mikojan-Gurewitsch MiG-21MFvon Max Hauswald (1:48 Eduard Bausätze)
VorwortDie MiG-21MF gehört zur „3. Generation“ der riesigen Fishbed-Familie. Wobei die „M“ (modernisiert) ab 1968 eingesetzt wurde und das „F“ für ein leistungsgesteigertes Triebwerk steht. Die MF wurde eine der meistgebauten Versionen der Fishbed überhaupt – man geht von über 1200 Stück aus – eingesetzt auch in der DDR und Polen.
Die indische Luftwaffe setzte die „MF“ ab 1973 ein und musterte diese erst um die Jahrtausendwende aus. Während ihrer gesamten Karriere bei der Indian Air Force wurde die MiG-21 als „Aggressor“ eingesetzt.
Besonders auffällig waren Maschinen der No. 101 Squadron „Falcons of Chhamb“, welche auffällige Kreise/Punkte für Luftkampfübungen auf ihre Maschinen aufbrachten. Eingesetzt von der Sirsa Air Base, ca. 200 Kilometer nordwestlich von Delhi.
Das ModellZu dem Eduard-Modell muss man eigentlich nicht viel sagen. Es handelt sich um einen soliden Bausatz, der relativ einfach zu bauen ist und immer noch eine vernünftige Grundlage für ein Modell darstellt. Die Sonder-Edition „Indian Service“ bietet einige sehr spannende Decalvarianten für den Freund von exotischen Modellen.
Lackierung und AlterungEs gibt im Internet Bilder diverser gepunkteter MiG-21 aus Indien – allerdings ist die Anzahl nicht so groß wie gewünscht und häufig sind einzelne Maschinen kaum ausreichend dokumentiert. Auch das Vorbild dieser Maschine ist zwar fototechnisch bewiesen, allerdings nicht von allen Seiten.
Bei einfarbigen Maschinen (insbesondere in Alu) muss man versuchen etwas Charakter über ausreichend Dreck zu erzeugen. Glücklicherweise erzeugen die Decals ausreichend Kontrast und lenken den Fokus. Flugzeuge in Aluminiumfarbe sind normalerweise einfach nicht meins…
Das Vorbildfoto zeigt die hier dargestellte Beladung mit zwei Tanks außen und zwei Startschienen innen – dies wurde so übernommen.
Nach dem Aufbringen der Decals wurden diese entlang der Gravuren etwas „angekratzt“. Die Bilder im Netz lassen vermuten, dass die Farben relativ „feldmäßig“ aufgespritzt wurden und sich dann auch stückweise wieder gelöst haben. Die beste Möglichkeit, um hier etwas Leben in die Oberfläche zu bekommen.
Max Hauswald Publiziert am 09. September 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |