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Harrier GR.1A

von Hans-Joachim Hockl (1:32 Revell)

Harrier GR.1A

Hier möchte ich meinen Harrier GR.1A vorstellen, welche ich aus dem alten Revellbausatz gefertigt habe. Das Modell stellt eine Maschine der No.3 Squadron der Royal Air Force in Wildenrath von 1974 dar.

Die Abziehbilder sind in dem neu aufgelegten Bausatz von Revell enthalten und da die Abziehbilder aus meinem Bausatz mit den Jahren gelitten hatten, fragte ich bei der Abteilung X von Revell nach, ob man die aktuellen käuflich erwerben könne. Ich bekam auch zügig von der Abteilung X eine Antwort mit einem Kaufangebot, welches ich gerne annahm und einige Tage später hielt ich den Abziehbildersatz in meinen Händen. Sollte hier jemand von Revell vorbeischauen, vielen Dank für die schnelle und unkomplizierte Bearbeitung an dieser Stelle von mir.

Harrier GR.1A

Damit aus dem Revellmodell ein Harrier Gr.1A wird, mussten einige Änderungen vorgenommen werden, da das Modell wohl eher eine Vorserienmaschine darstellt. Hier liegt der Schwerpunkt vor allem bei den Zusatzluftklappen der Lufteinläufe, welche ausgesägt und neu angeordnet werden müssen, da die Serienmaschinen acht Zusatzluftklappen anstatt der sieben angedeuteten am Modell hatten. Auch ging der „Konus“, welcher sich vor der ersten Schubdüse befindet, flach in den Lufteinlauf über.

Harrier GR.1A

Erzielt habe ich den Übergang zum Lufteinlauf, indem ich an der Unterseite eine 0,25 mm Plastikplatte anklebte und die Oberseite mit Milliput auffüllte. Nachdem alles ausgehärtet war, wurde dieser Bereich sauber verschliffen und im vorderen Bereich wurde noch ein Tacan Lufteinlauf angebracht.

Harrier GR.1A

Das Höhenruder wurde von mir dann auch beweglich angebracht, da auf allen Bildern selbige leicht abgesenkt waren, wenn die Maschinen abgestellt wurden.

Harrier GR.1A

In diesem Zusammenhang ist mir dann auch noch aufgefallen, dass bei den abgestellten Maschinen die Fahrwerksklappen meistens offen sind. Da die Betonung auf meistens liegt, fand ich aber auch einige wenige wo selbige geschlossen waren. Da mir der Aufwand mit offenen Klappen zu groß war, konnte ich mit der geschlossenen Variante leben.

Harrier GR.1A

Sehr gut beschrieben hatte das hier im Modellversium bereits der Modellbaukollege Rainer Wagner, der diesen Umbau hier ebenfalls eingestellt hat und welcher mir aufgezeigt hat, dass man aus dem Revellbausatz einen „richtigen“ Harrier bauen kann.

Harrier GR.1A

Den größten Teil der von ihm aufgeführten Änderungen habe ich dann auch versucht an meinem Modell umzusetzen. Selbst das für mich nervige Neugravieren bin ich angegangen und bin mit dem Ergebnis auch recht zufrieden.

Harrier GR.1A

Lackiert habe ich wieder mit XTRACOLOR Farben, wobei für die Oberflächen folgende Farben zurAnwendung kamen: X1 = BS241 RAF Dark Green und X4 = BS638 Dark Sea Grey. Für die Unterseite verwendete ich Humbrol 166 Light Aircraft Grey. Versiegelt habe ich dann in Seidenmatt von XTRACOLOR, da ich gelesen habe, das ab 1974 die Maschinen in Seidenmatt gehalten waren.

Harrier GR.1A

Den Schleudersitz habe ich aus dem Bausatz übernommen, auch wenn dieser ziemlich rudimentär ausgefallen ist. Deshalb bin ich noch auf der Suche nach einem passenden MB 9 MK1 aus dem Zubehörhandel, bin aber bisher noch nicht fündig geworden. Vielleicht ergibt es sich aber durch die Neuauflage von Revell noch, da dieser Bausatz förmlich nach Zubehör schreit und für den Zubehörmarkt sicherlich sehr lukrativ wäre. Denn die frühen Harrier sieht man doch recht selten.

Hans-Joachim Hockl

Publiziert am 17. February 2022

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