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Panther Ausf. G.

"Post für Sascha "

von Kevin Tweer (1:35 Takom)

Panther Ausf. G.

Bei meiner Suche nach einer Information im Internet bin ich zufällig über die 116. Panzerdivision und ihre Geschichte gestolpert. Besonders gepackt hat mich die Geschichte des Wappen, welches die 116. trug: den Windhund. Dieser Windhund war keine Erfindung der Soldaten, sondern es gab ihn wirklich. Er wurde von der Kameraden 16. Panzer-Grenadier-Division im Frühjahr 1943 halb verhungert gefunden, wieder aufgepäppelt und „Sascha“ getauft. Dieser Windhund „Sascha“ wurde dann nach der Umgliederung in die 116. Panzerdivision das Wappen der Division.

Panther Ausf. G.

Diesen Sascha wollte ich nun bauen !!!

Panther Ausf. G.

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Die 116. Panzer-Division wurde am 28. März 1944 in Frankreich aufgestellt und entstand aus den Resten der bei Uman im Osten stark dezimierten 16. Panzer-Grenadier-Division und der 179. Reserve-Panzer-Division. Ausgerüstet wurden die Windhunde u.a. mit Panthern der Ausf. G.

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Panther Ausf. G.

 

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Panther Ausf. G.

 

Da ich zu diesem Zeitpunkt grade einen vorbestellten Panther–Bausatz bekommen hatte, war schnell klar, wer neben „Sascha“ der Hauptdarsteller sein sollte. Zu dem Panther und dem Hund, welchen ich mir selbst mit dem 3D Drucker herstellte, benötigte ich nun ein paar Landser. Als ich meine „Vorräte“ an Figuren sichtete, fand ich die Gruppe, die grade Briefe bekamen und BANG - da war die Idee für „Feldpost für Sacha“ auch schon fest im Kopf drin.

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Ich fing direkt an und der Bausatz von Takom ließ sich wirklich gut bauen, ich war - nein, bin - echt begeistert von der Qualität dieser Bausätze. In den Trocknungsphasen verklebte ich dann auch parallel die Figuren und druckte mir ein paar Windhunde in verschiedenen Größen aus. Bei der Tarnung wollte ich mal was für mich neues machen und startete mit einer grünen Grundfarbe, nicht wie sonst Dunkelgelb und legte dort Gelb und Braun drüber, um dann so eine „Streifentarnung“ hin zu bekommen. Die Ketten des Tigers wurde im Karton belassen und durch welche von Friul ersetzt, die ich wieder nach der Montage und einer kurzen „Anprobe“ auf dem Panther brünierte. Balkenkreuze, Nummern und Wappen wurde nicht mit Hilfe von Decals, sondern mit Lackierschablonen und Tamiya-Farben aufgebracht. Filter, Wash und etwas Dreck/Staub - und fertig war der Panther. Da die Fahrzeuge noch relativ „frisch“ waren, sollte er nicht zu wild aussehen und es blieb bei einer dezenten Dreckschicht. Die Base wurde aus Balsaholzplatten gebaut und mit einer schwarzen Folie beklebt. Der Kern besteht aus Styrodur. Da die 116. sich `44 im Raum der Normandie aufhielt und in die Kämpfe der „Landung“ involviert waren, sollte das „Dio“ sie im Mai, VOR der Invasion zeigen. Es musste also ein kleines Häuschen in einem französischen Dorf her. Dieses Haus wurde dann mit Material von „Marco Doeser“ auf die Platte gebracht. Evtl. googelt ihr ihn mal, er sitzt in Belgien und verkauft und stellt tolle Sachen für unser Hobby her. In das Haus legte ich dann noch einen Holzboden, zog eine Rückwand ein, welche mit Tapeten, Tür und Bilder aufgewertet wurde, verglaste die Fenster mit dickerer Klarsichtfolie und natürlich kamen ein paar Farben zm Einsatz. Die Kellerfenster wurden mit „Draht“ aufgewertet und verschlossen. Eine Wiese und ein Baum wurde dann noch neben dem Haus gepflanzt, und nach dem Einzäunen noch Blumen und Efeu angebracht.

Panther Ausf. G.

Panther Ausf. G.

Panther Ausf. G.

Den Titel: „Post für Sascha“ wollte ich auch noch unbedingt anbringen und druckte mir noch die Buchstaben für den "Titel", sowie das Wappen der 116. Panzerdivision auf dem 3D-Drucker aus, um es im Anschluss zu bemalen und auf den Sockel zu kleben. Am Ende wurden noch ein paar kleine Details geändert und die bemalten Figuren mit „Briefen“ ausgerüstet und auf das Dio platziert. „SASCHA“ wurde dann treu neben seinem menschlichen Kameraden hingesetzt und beobachtete die Postausgabe...

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Panther Ausf. G.

 

Das ist also Sascha, ich hoffe es/er gefällt euch...

Kevin Tweer

Publiziert am 23. March 2021

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