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Junkers J.2

von Enrico Friedel-Treptow (1:72 Merlin Models)

Junkers J.2

Das Original

Die Junkers J.2 war das zweite Flugzeug aus dem Hause Junkers. Revolutionär war die freitragende Konstruktion der Tragfläche, die auch bereits bei der Junkers J.1 zur Anwendung kam. Und natürlich die Verwendung von Blech für das gesamte Flugzeug. Der Prototyp der J.2 war mit einem Daimler-DII-Motor ausgerüstet. Er trug die Kennung E250/16 (E = Eindecker-Jagdeinsitzer; 250 = militärische Auftragsnummer; 16 = Baujahr). Danach wurden noch fünf weitere Flugzeuge gebaut (militärische Bezeichnung E 251/16 bis E 255/16), die jedoch leicht geändert wurden und mit dem Daimler-Motor DIII ausgestattet waren. Da jedoch die geforderten Leistungen nicht erreicht wurden, wurde die weitere Entwicklung eingestellt.

Junkers J.2

Der Bausatz

Wie bereits erwähnt, stammt der Bausatz laut scalemates aus den 1990er Jahren. Allerdings hatte ich nach dem Öffnen eher den Eindruck, dass der Bausatz aus den sechziger Jahren stammt. Zur Verbesserung lagen Teile aus Weißmetall bei (MG, Propeller und Sitz). Aber sie waren nicht wirklich eine Bereicherung. Eine Bauanleitung gibt es nicht, nur einen Dreiseitenriß. Decals sind vorhanden, allerdings ist die Nummer E250/26 zwei Mal zu wenig, da sie nicht nur am Rumpf sondern auch unter den Tragflächen angebracht war. Mehr Informationen zum Bausatz gibt es in der Bausatzbesprechung.

Junkers J.2

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Das Modell

Erster Schritt beim Bau war das Glattschleifen aller Bauteile, Anschließend wurde neu graviert. Dem Bausatz liegen zwar Räder, aber kein Fahrwerk bei. Also Fahrwerk selbst aufbauen, ebenso den Hecksporn. Der Cockpitausschnitt wurde begradigt und die Lederwulst mit Modelliermasse gestaltet. Der Bügel hinterm Cockpit musste auch angefertigt werden. Der Kühler unterm Rumpf erhielt Öffnungen. Von der Ätzmetallplatine für Flugzeuge des WW1 kam das Blech am Propeller, die Steuerhörner an dem Querrudern und der Einstiegbügel auf der linken Rumpfseite. Die Einstiegtritte am Rumpf wurden mit Maskierband und Farbe angedeutet und das MG durch ein Resinteil von Gas Patch ersetzt. Die Leere des Cockpits wurde mit einem Piloten von Preiser gefüllt.

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Weitere Bilder

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Enrico Friedel-Treptow

Publiziert am 23. November 2021

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