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Panzerhaubitze 2000

Testfahrzeug der italienischen Armee

von Axel Schulz (1:35 Revell)

Panzerhaubitze 2000

Bei den Recherchen zu einem anderen Projekt, dem Radpanzer Centauro, stieß ich auf ein Foto der Panzerhaubitze 2000, die ja inzwischen nicht nur von der Bundeswehr, sondern auch anderen Nato-Partnern genutzt wird. Die ungewohnte Optik des Testfahrzeugs in Sandbraun hat mich sofort gereizt, und so war schon die Idee für das nächste Modell geboren!

Der Bausatz von Revell ist ja schon eine ganze Weile auf dem Markt und fällt für mich in die Kategorie der „Licht-und-Schatten-Bausätze“. Die Anzahl der Teile ist nicht allzu groß, und die Oberflächen der Wanne und des Turms sind schön und soweit ich beurteilen kann, korrekt detailliert. Allerdings gibt es an einigen Teilen Sinkstellen, die teilweise nur schwer zu beseitigen sind, und die Kleinteile sind in ihrer Ausführung sagen wir mal irgendwo zwischen „rustikal“ und „grobschlächtig“ anzusiedeln. Dafür punktet der Kit mit einem beigelegten gedrehten Geschützrohr aus Alu. Ich war etwas überrascht, denn darauf wird weder im Katalog noch auf dem Karton hingewiesen. Andere Hersteller würden da ein Riesentrara machen, und auf dem Zubehörmarkt zahlt man für ein ähnliches Rohr fast mehr als hier für den ganzen Bausatz. Also: danke schön, Revell.

Panzerhaubitze 2000

Zum Ersatz allzu grober Teile bzw. weiterer Detaillierung gibt es zum Glück einen Ätzteilesatz von Eduard, bei dem vor allem die Roste und die Werkzeuge samt Halterungen gefallen.

Der Zusammenbau gestaltete sich dank guter Passungen problemlos, nur das Entfernen einiger angegossener Details, die den feineren Ätzteilen weichen mussten, war mitunter etwas diffizil. Ein gutes Hilfmittel dazu ist das Micro Chisel von Mission Models, eine Art Stichel mit unterschiedlichen Spitzen.

Lediglich am Heck waren geringe Mengen Spachtel nötig. Außer den Ätzteilen wurden nur noch einige Leitungen ergänzt und ein neues Abschleppseil entstand aus einem Stück Bowdenzug vom Fahrrad.

Panzerhaubitze 2000

Zur Lackierung habe ich Tamiya-Farben benutzt, als Grundfarbe Sand mit etwas Flesh (!), das ganze mehrmals übernebelt mit stark verdünntem Deck Tan.

Panzerhaubitze 2000

Zur Alterung habe ich Pigmente von Tamiya und Mig-Productions benutzt.

Die wenigen Decals sind teilweise aus dem Bausatz, teilweise vom Centauro übriggeblieben und modifiziert.

Das Testfahrzeug war auspuffseitig tatsächlich so stark verrußt, wie Bilder im Internet belegten. Vielleicht wurde ja versuchsweise Olivenöl als Treibstoff benutzt? 

Bei Fragen oder Anregungen bitte mailen an: axelschulzprivat at aol dot com

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Panzerhaubitze 2000

 

Axel Schulz

Publiziert am 11. November 2009

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