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Unimog S404 mit Universalkoffer (alte Bauart)Das Fahrzeug gehört dem Brigadestab der PzGrenBrig 21 der 7. PzGrenDiv an.von Hauke Ahrendt (1:35 ICM)
Zum VorbildDer Unimog S 404 wurde zwischen 1956 und 1977 in einer Stückzahl von 34.000 für die Bundeswehr in verschiedenen Ausführungen beschafft, in der Mehrzahl mit Pritsche oder Kofferaufbau. Wegen der außergewöhnlichen Geländegängigkeit des Unimog 404 war dieser Lkw in der Lage, den Gefechtsverbänden auch bis zur Frontlinie zu folgen. Der Antrieb war ein 60 kW-2,2 l Benzin-Vergasermotor, der auf Anraten amerikanischer Berater gewählt wurde. Hier wurde das typisch amerikanische Prinzip der Benzinmotorisierung vorgezogen.
Als Kofferwagen wurden sie mehrheitlich als Funk-, Werkstatt- und Krankenkraftwagen eingesetzt. Neben den Universalkoffern waren die Varianten für den KrKw und Funkfahrzeuge am verbreitetsten. Hierfür gab es verschiedene sich weitgehend ähnelnde Kofferaufbauten, die sich aber in einigen funktionsbedingten Details wie Klappen und Anschlüsse unterschieden. Die wesentlichen Unterschiede befanden sich aber im Inneren.
Den Koffer gab es in allen Ausführungen in einer frühen und späten Ausführung, die man im Wesentlichen an den drei-, zwei- oder einteiligen Längswänden, an Dachluken mit den Astabweisern und den Fenstergrößen unterscheiden kann.
Die Universalkofferaufbauten kamen in der Regel als mobile Schreibstuben oder Werkstätten zur Anwendung und waren bei vielen Truppenteilen anzutreffen.
Das ModellDie Fahrzeugbasis ist eine der drei Koffervarianten von ICM. Hier gibt es nichts zu meckern, alle Bauteile sind ohne sichtbare Sinkstellen, scharfkantig und passgenau. Auch sind die Angüsse nicht übermäßig dick und ein Trennen vom Spritzast ist auch für Kleinteile gefahrlos. Grundsätzlich gibt es für alle Unimog S404 von AK, ICM und Revell nur folgende Kritikpunkte:
Das Modell ist problemlos zu bauen, die Bauanleitung ist eindeutig, und die Teileflut wurde auf das Sinnvolle beschränkt. Leider gibt es nicht einmal einen rudimentären Innenausbau der Koffer, und es ist nicht vorgesehen, dass die Türen offen gebaut werden ist. Gut ist, dass bei den Modellen der Kofferversionen (San, Funk, Universal) immer die Seitenfenster für die Fahrerkabine enthalten sind. Peilstangen sind von FC, die Unterlegkeile sind aus der Restkiste. Die Räder des Unimog wurden durch 3D-gedruckte Räder von FC ersetzt. Diese haben ein wunderbares Profil in belasteter Form und sind makellos gedruckt. Anders als bei DEF ist bei den Reifen mit NATO-Profil kein Reserverad dabei. Insgesamt sehen die Räder von DEF etwas besser aus als die von FC.
LackierungAirbrush mit Revell 42 Gelboliv, unter Beimengung von etwas 57 Grau und wenig 88 Ocker.
DecalsDie taktischen Zeichen sind von Perfect scale, die Nummernschilder stammen aus dem Bausatz.
Hauke Ahrendt Publiziert am 10. September 2026 Du bist hier: Home > Galerie > Militärfahrzeuge Modern > Unimog S404 mit Universalkoffer (alte Bauart) © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |