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Unimog S404 mit Pritsche-Verdeck geschlossenDas Fahrzeug gehört zur 1./PzGrenBtl 82 der PzGrenBrig 8, 3. PzGrenDiv.von Hauke Ahrendt (1:35 Revell)
Zum VorbildDer Unimog S 404 wurde zwischen 1956 und 1977 in einer Stückzahl von 34.000 für die Bundeswehr in verschiedenen Ausführungen beschafft, in der Mehrzahl mit Pritsche oder Kofferaufbau (Funk, San und Universal). Durch die hohe bei der Bundeswehr Stückzahl und den langen Einsatzzeitraum sollten die meisten das Fahrzeug noch persönlich kennen.
Als Pritschenwagen wurden sie als Versorgungsfahrzeuge in allen Truppengattungen eingesetzt, weiterhin bis zur Einführung der M113 als Transportfahrzeug der PzGrenBtl (mot.), bei Luftlandeverbänden und Jägern wurden Sie erst mit dem Unimog 2t ersetzt. Wegen der außergewöhnlichen Geländegängigkeit des Unimog 404 war dieser Lkw in der Lage, den Gefechtsverbänden auch bis zur Frontlinie zu folgen. Der Antrieb war ein 60 kW-2,2 l Benzin-Vergasermotor, der auf Anraten amerikanischer Berater gewählt wurde. Hier wurde das typisch amerikanische Prinzip der Benzinmotorisierung vorgezogen. Erst später setzte sich bei der BW die Philosophie durch, dass, wo immer möglich, Diesel-Aggregate zu bevorzugen sind. Vor allem Funkkoffer-Fahrzeuge wurden später noch in Flecktarn lackiert.
Das ModellDas Modell zeigt ein Fahrzeug Unimog S404 mit Pritschenaufbau. Die Fahrzeugbasis ist von Revell, der baugleich mit dem von ICM ist. Hier gibt es nichts zu meckern, alle Bauteile sind ohne sichtbare Sinkstellen, scharfkantig und passgenau. Auch sind die Angüsse nicht übermäßig und ein Trennen vom Spritzast ist gefahrlos auch für Kleinteile. Grundsätzlich gibt es für alle Unimog S404 von AK, ICM und Revell nur folgende Kritikpunkte:
Das Modell ist problemlos zu bauen, Die Bauanleitung ist eindeutig, und die Teileflut wurde auf das Sinnvolle beschränkt. Anders als bei den Modellen der Kofferversionen (San, Funk, Universal) sind hier leider keine Seitenfenster für die Fahrerkabine enthalten. Ich habe alle Modelle, die ich dieses Jahr zeige, in einer Hau-Ruck-Aktion zu Weihnnachnten 2025 gebaut, oder im Frühjahr 2026 wenn ich unterwegs war. Es ist manchmal eine schöne Beschäftigung wenn man alleine in einer fernen Unterkunft sitzt. Vortaussetzung: Man hat alle Werkzeuge dabei ;-) Daher ist jedenfalls nicht alles so schön geworden wir ich das gerne hätte, aber ich wollte mal die Halde alter Bausätze verkleinern - ist mir mäßg gelungen.
Die Räder des Unimog wurden durch 3D-gedruckte Räder von FC ersetzt. Diese haben ein wunderbares Profil in belasteter Form und sind makellos gedruckt. Anders al bei DEF ist bei den Reifen mit NATO-Profil kein Reserverad dabei. Insgesamt sehen die Räder von DEF etwas besser aus als die von FC.
Von FC ist die Außensitzbank der frühen Fahrzeuge auf der Pritsche, und die Plane der Pritsche ist von Perfect scale, ebenso das Tarnnetz auf der Halterung vor der Pritsche.
LackierungAirbrush mit Revell 42 Gelboliv, unter Beimengung von etwas 57 Grau und wenig 88 Ocker. Da ich in einem Rutsch viele Modelle lackiert hab, sind einige Details nicht so schön geworden, was mir aber im dunklen Frühjahr bei künstlichem Licht gar nicht so sehr aufgefallen ist. Die Fotos dagegen sind schonungslos. Aber ich habe inzwischen schon viele Bemalungsfehler korrigiert. :-)
DecalsDas alte taktische Zeichen ist von Perfect scale und entstammt dem Bausatz des M74. Der Rest ist aus dem Bausatz.
Hauke Ahrendt Publiziert am 29. Juli 2026 Du bist hier: Home > Galerie > Militärfahrzeuge Modern > Unimog S404 mit Pritsche-Verdeck geschlossen © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |