Lockheed L-049E ConstellationN2740A, Capital Airlinesvon Johannes Wipauer (1:144 Kader)
Zum VorbildDank ihrer eleganten Form zählt die Lockheed Constellation-Reihe von der L-049 bis zur L-1649 zu den bekanntesten viermotorigen Propellermaschinen der zivilen Luftfahrt. Daher hier nur ein Link zu den technischen Daten: https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Constellation
Capital Airlines war eine in Washington ansässige US-amerikanische Linienfluggesellschaft, die im Juli 1961 Teil von United Air Lines geworden ist. Das Unternehmen entstand im April 1948 aus der Umfirmierung der Pennsylvania-Central Airlines, die ihren Betrieb ursprünglich im April 1927 unter dem Namen Skyline Transportation Company als Postfluggesellschaft aufgenommen hatte.
Ab Mitte der 1950er-Jahre geriet die Gesellschaft in zunehmende wirtschaftliche Schwierigkeiten. Im Jahr 1955 trat Capital Airlines ihre sieben von KLM erworbenen Lockheed L-749 an British Overseas Airways Corporation ab und erhielt von dieser im Gegenzug eine gleiche Anzahl an Lockheed L-049 sowie eine Zuzahlung in Höhe von 3,85 Millionen US-Dollar. Die finanziellen Probleme führten in den späten 1950er-Jahren dazu, dass Capital Airlines ihre getätigten Bestellungen für Flugzeuge der Typen Bristol Britannia, De Havilland Comet 4 und 4A sowie Convair CV-880 stornieren musste. Quelle: Wikipedia Eine der so erworbenen L-049 war die hier vorgestellte N2740A, Baujahr 1946, die von 1955 bis 1958 von Capital verwendet wurde. Quelle: https://www.planelogger.com/aircraft/Registration/N2740A/777351
Mein ModellWie bereits in meiner Bausatzvorstellung hier in MV geschrieben, läßt Kader es offen, welche Variante das Modell wiedergeben soll. Aber die Maße und die Form der Auspuffanlage passen am ehesten zu einer L-049. Obwohl ich so alte Bausätze eigentlich sammeln wollte, kam es anders: Schuld sind diese Decals von Nick Webb:
Die passen sehr gut auf dieses Modell. Wie baut sich ein Airliner, der grad einmal aus 15 Teilen (ohne Ständer) besteht? Nicht so schnell, wie man meinen möchte, weil man fast jeden Teil "zurechtschnitzen" muß, plus Anpassen beim Zusammenfügen, Spachteln nach dem Verkleben und abschließender Schleiforgie.
Aber es hat Spaß gemacht - wirklich! Um die grob vereinfachte Wiedergabe nicht peinlich wirken zu lassen, habe ich hier bewußt auf jegliche Antenne verzichtet. Nur den Ständer habe ich durch den typischen Airliner-Ständer von Hasegawa ersetzt, und auch Decals dafür gedruckt: Das zeitgenössische Airline-Logo ist aus dem Web. Ich hoffe, die plastikgewordene Nostalgie hat euch auch gefallen. Johannes Wipauer Publiziert am 30. März 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |