1963 Ford F-100als Camper-Pick-upvon Arne Weimann (1:25 AMT)
Der Kit ist sehr passgenau und einfach zu bauen – wenn es beim Bauplan und etwas Farbauftrag bleibt. Die (vermutlich) Lamellen-Lüftungen an den Seiten des Camperaufsatzes hätten besser strukturiert vorproduziert sein können. Vor allem aber ist die Bereifung schwach. Ein Pick-Up von 1963 hatte vermutlich nicht die schmale Bereifung eines VW-Käfer.
Hervorzuheben: Die Scheinwerfer hat AMT sogar verglast. Es sind 3 unterschiedliche Modellvarianten möglich: Stock, Custom oder Push Truck (drag team). Jeweils mit vielen Decals und viel Zubehör für den Push Truck (Werkzeuge, Fässer …) und den Camper (Dach, Leiter, Geländer…) Ich habe einen Mix gemacht aus allem, worauf ich Lust hatte.
Bau und Aufwertung1. Lackierung: Es wurden Acryltöne angemischt und gebrusht. Der Camperaufsatz sollte in einem helleren Ton erscheinen als die Karosserie und matt bleiben. Um dadurch den Materialunterschied zu zeigen. Die Airbrush-Lackierung verlief trotz eigenem Farbmix bzw. Acrylbasis sehr sauber und ohne Mängel. Umso unschöner, den Wagen anschließend zu verdrecken. Aber einen sauberen Pick-up wollte ich nicht haben.
2. Verschmutzung: Beim Verschmutzen gehe ich so vor, dass der aufgebrachte Schmutz immer wieder in kleinen, möglichst maßstabgerechten Bewegungen abgewaschen wird. So, wie es in der Realität durch Regen und Autowäschen passiert.
3. Modifizierungen:
4. Chromteile: Chromteile OOB belassen, nur Drybrushing mit Grafit-Acrylfarbe. Zierleisten, Signets, Türgriffe, Fensterrahmen und Scheibenwischer sind BMF.
5. Camperaufsatz: Der Kunststoff soll vorn rissig und spröde aussehen. Die 3 roten Punkte vorn und hinten sind wohl Leuchten. Final wurden dicke Uhutropfen (als Glas) auf den Rotton gesetzt. Es gibt für die Camper-Version auch Geländer, die auf das Dach montiert werden können, und eine Leiter. („Sun Deck“)
Arne Weimann Publiziert am 11. August 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |