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Dioramenplatte zum Fotografieren

von Bernd Hauser

Warnung: Bei allen unseren Tipps & Tricks immer an die Sicherheit denken und wenn möglich erst an einem Probestück ausprobieren.


Dioramenplatte zum Fotografieren

Nachdem ich etliche Fotos von den Panzermodellen in 1:35 in der Natur  gefertigt hatte, stellte ich fest, daß Gras ein störendes Problem sein kann. So fiel mir wieder ein, daß dass man beim Film mit Vorsatzmodellen arbeitet. Also entschied ich mich, eine grob gestaltete Platte zu gestalten. Und nachdem ich diese fertig hatte, fand ich in Schlesien auch die originale Fläche dazu. Die war völlig naturbelassen, wie es vor den 1950er Jahren in Deutschland noch weit verbreitet war.

Dioramenplatte zum Fotografieren

Ich sägte mir eine Platte aus Sperrholz. Als Maß wählte ich 110 cm auf 120 cm (weil die noch in den Kofferraum paßt). Dann wurde mit Korkkleber (braun) von Decotric und echtem Ackerstaub grob eine Oberfläche aufgebracht. Grasmatten gibt es von Polák und Martin Welberg NL, Sträucher und Bäume bietet auch MBR in passender Größe für 1:35 an. Auf die getrocknete Oberfläche wurden dann gerissene Stücke der verschiedenen(!) Grasmatten ge"pappt" - sauber geklebt erschien mir zu perfekt. So sind die Übergänge gröber und man kann noch Sträucher, Hecken oder Büsche und auch Bäume einschieben. Im Foto kann man danach kleine Übergänge korrigieren. Auch Wasserrinnsale und Pfützen haben wir angedeutet. Und die Oberfläche erscheint unregelmäßig und nicht wie ein Golfplatz.

Dioramenplatte zum Fotografieren

Schließlich habe ich die Platte noch geteilt. Ursprünglich gab es auch ein Stück Pflasterstraße, die brauchte ich aber am wenigsten.  So kann man mit Drehungen auch immer wieder neue Effekte erzielen. Sträucher und Bäumchen sollte man nicht festkleben, dadurch lassen sie sich leichter versetzen. Großer Nachteil des Ganzen: Fahrspuren kann man dabei nicht darstellen, da das die Variabilität der Platte beeinträchtigen würde.

Bernd Hauser

Publiziert am 11. August 2021

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