Adamski Type Flying Saucer(Marmit - Nr. FS1-1800)Produktinfo:
Besprechung:Fiktion oder Wahrheit?Am 20.11.1952 begab sich der polnische Einwanderer George Adamski mit einigen Freunden in ein Wüstengebiet bei der Stadt Desert Center in Kalifornien/USA. Es war ihr Plan, an diesem Ort UFOs zu fotografieren. Bereits in früheren Jahren gelang dies Adamski angeblich mehrfach. Dabei war ein großes, Zigarrenförmiges UFO, welches er als „Mutterschiff", und kleine, Untertassenförme UFOs, die er als „Erkundungsschiffe" bezeichnete. Wegen seiner vorherigen Kontakte hatte er das Empfinden, dass diese Schiffe speziell seinen Kontakt suchten. Er entfernte sich also von seiner Gruppe. Tatsächlich soll auch ein UFO gelandet sein und Adamski soll persönlichen Kontakt mit einem Außerirdischen vom Planeten Venus gehabt haben und auch das Innere des UFOs gesehen haben. Der Außerirdische mit dem Namen „Orthon" warnte Adamski vor einem drohenden Krieg mit Nuklearwaffen und habe ihn zu einem Flug auf die Venus eingeladen... Die Geschichte von George Adamski geht noch weiter - aber nach heutigen Wissensstand ist es eine fiktive Erzählung. Wer sich an dieser Stelle für Details und den weiteren Lebensweg von Adamski interessiert, dem sei die englische Seite von Wikipedia empfohlen. Das Foto des UFO, das als Vorlage für diesen Bausatz diente, soll an diesem besagten Tag im Jahr 1952 entstanden sein. Der Bausatz:So wie die japanische Webseite der Firma Marmit zu verstehen ist, stellt diese Spielzeugfiguren für den japanischen/asiatischen Raum her (Mein Japanisch ist gerade etwas eingerostet und eine englische Übersetzung gibt es leider nicht.). Deswegen war es schon bemerkenswert, dass 2003 dieser, wenn auch einfach gestrickte, Modellbausatz auf den Markt gebracht wurde. Es gab eine Auflage mit selbstleuchtenden Teilen und eine mit verchromten Teilen. Beides wurde in einer vergleichsweisen sehr kleinen Auflage hergestellt. Die Montage der zehn Bauteile ist recht einfach und auch deren Detaillierung ist recht übersichtlich. (Nun ja - in welchem Museum steht das Original?) Die Bauanleitung ist in japanischer Sprache aufgebaut aber dennoch leicht verständlich. Da leider kein Displayständer vorhanden ist, muss man sich frühzeitig über die Art der Präsentation des Modells Gedanken machen. Auch bei der Lackierung hat man alle Freiheiten. (Adamski spricht von „halbtransparentem Metall") Einen schönen Effekt sollte man erzielen, wenn man das Modell mit Licht ausrüstet. Aber das bleibt jedem Modellbauer selbst überlassen... Stärken: Einer von wenigen Spritzgussbausätzen eines "klassischen" UFOs. Schwächen: Heute nur noch schwer zu bekommen. Anwendung: Leicht. Fazit:Wer sich für das Thema interessiert: Empfehlenswert Weitere Infos:Referenzen: Informationen zu George Adamski gibt es hier bei Wikipedia. Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 10. März 2014 © 2001-2024 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |
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