Junkers Ju 288 A-2 / R1(my3dbase - Nr. 01609)
Produktinfo
Besprechung
Offensichtlich nimmt my3dbase Fahrt auf und bringt nun auch größere Modelle auf den Markt. Neben der folgenden Ju288 A-2 unter anderem auch die Focke Wulf Ta 400. Und gerade sehe ich, dass auch die Ju288 V5 ins Programm aufgenommen wurde. Mit letzterem Modell geht man wohl auch den Schritt weg von ausschließlich What If- / Luft46-Modellen. Wenn ich aber die Bilder derzeit auf der Homepage richtig deute, ist der Inhalt der beiden Ju288-Modelle weitgehend übereinstimmend Also kommen wir zum Modell Ju288 A-2 / R1. Schon an der Bezeichnung ist ersichtlich, dass es sich um ein What If handelt, denn es gab keine A-2-Serie. Und damit natürlich keinen Rüstsatz R1 für die Ju288. Der Bausatz kommt in wiederverschließbaren Tüten ohne Karton (natürlich erfolgt der Versand in einem Karton, aber der ist ursprünglich nicht für den Bausatz gedacht). Auf der Homepage wirbt man mit einem Rendering-Bild anhand der CAD-Daten, aber es wird nicht für die Verpackung der Teile oder in der Anleitung verwendet. Es gibt auch keinen Bemalungsplan und auch keine Decals. Die Bauteile sind wiederum im 3D-Filamentdruck entstanden und die Drucklinien sind auch bei dieser Junkers erkennbar. Allerdings habe ich den Eindruck, sie sind flacher als bei den anderen beiden Bausätzen, die ich hier vorgestellt habe. Man wird aber um das Schleifen nicht herumkommen. Der Bausatz besteht aus sehr vielen zum Teil auch recht kleinen Teilen. Die Erfahrung aus den anderen Bausätzen zeigte, dass die Passgenauigkeit recht gut ist. Allerdings gibt es keine Hilfen für die korrekte Positionierung der Bauteile. Was ich nicht ganz verstehe, sind die Spalten in der Unterseite der Tragflächen sowie im Rumpf. In einem normalen Flugzeug gibt es die nicht. (Erklärung des Herstellers: Die Spalten an Tragfläche und Rumpf sind konstruktiv bedingt und bewusst so vorgesehen – sie dienen dazu, An- und Abfahrbewegungen des Druckkopfs (Retraction) zu vermeiden, die sonst die Oberflächenqualität beeinträchtigen würden.) Da muss Spachtelmasse rein. Die Tragflächen haben meiner Meinung nach nicht ganz die korrekte Form der V-Typen. Abe es ist ja ohnehin ein What If. Viele Kleinteile an den Druckrahmen bestehen aus linker und rechter Seite und müssen entsprechend zusammengeklebt werden. Mit 3D-Druck geht das aber auch besser. Für die Kanzel gibt es tiefgezogene Klarsichtteile. Leider liegen die nur in einfacher Ausführung bei. Viele andere Anbieter packen immer zwei Kanzeln in den Bausatz, falls eine bei der Bearbeitung kaputt geht. Was my3dbase nicht berücksichtig hat, die seitlichen Fenster waren auch zum Rausschauen. Hier muss man die durchgängige Kabinenwand aufbohren. Leider gibt es aber keinen Hinweis darauf.
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Anwendung:
Fazit
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Diese Besprechung stammt von Enrico Friedel-Treptow - 20. Oktober 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |