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Din Djarin – The Bounty Hunter

(Revell - Nr. 06784)

Revell - Din Djarin – The Bounty Hunter

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:06784 - Din Djarin – The Bounty Hunter
Maßstab:1:9
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2022
Preis:UVP 50,99 €
Inhalt:
  • 3 Spritzrahmen mit 57 Bauteilen
  • 2 lose Bauteile
  • 1 Markierungsbogen
  • 1 Bauanleitung

Besprechung:

Nach dem Modell der „Razor Quest" wird Revell etwa im Oktober 2022 mit dem vorliegenden Bausatz „Din Djarin - The Bounty Hunter" einen zweiten Bausatz zur Erfolgsserie „Star Wars: The Mandalorian" auf den Markt bringen. Der dritte Bausatz „Grogo" wird noch vor Weihnachten folgen. Zur Info: "Grogo" wird im Maßstab 1:3 sein und passt somit maßstäblich nicht zur Figur des Bounty Hunters.

Bei den hier gezeigten Testshot-Spritzrahmen handelt es sich noch nicht um die finale Versionen. Es können/werden noch kleine Änderungen folgen. Der Bausatz besteht aus drei Spritzrahmen und zwei losen Bauteilen. Die Angüsse sind recht klein. Dies erlaubt ein zügiges Heraustrennen aus den Spritzrahmen. Die Details der Figur sind stimmig umgesetzt. Da der Helm auf ein Kugelgelenk gesetzt werden soll, gibt es hier einen gewissen Spielraum in der Beweglichkeit des Kopfes.

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Din Djarin – The Bounty Hunter

 

Der Bausatz

Neben der Figur sind die zusätzlichen Bauteile für das Diorama der ganz klare Pluspunkt an diesem Bausatz. So sind zwei aufgespießte Helme von Strumtrupplern und zwei weitere halb zerstörte Helme auf dem Boden enthalten. Auch können zwei Behälter rechts und links neben der Tür im Hintergrund platziert werden. Auch die Beleuchtungskörper an der Wand wissen zu gefallen. Alle diese Details bzw. Gegenstände rufen förmlich danach, noch weiter detailliert zu werden. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Die Figur ist so aufgebaut, dass man zuerst den Körper zusammenfügt und dann die seitlichen Nähte verschleift und lackiert. Alle Anbauteile, wie die Teile der Metallrüstung und der Ausrüstungsgegenstände, kann man separat lackieren und dann ankleben. Natürlich hat man alle Freiheiten, noch weitere Details hinzuzufügen. In dieser Bauphase kann man auch die Fußstütze verwenden. Wenn die Figur später auf die Grundplatte gestellt wird, entfällt diese Hilfe. Die fertige Figur wird etwa 20 bis 21 cm hoch werden. Die Grundplatte hat etwa 26 cm Durchmesser und die Wand mit der Tür wird 23,4 cm hoch.

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Din Djarin – The Bounty Hunter

 

Die Bauanleitung führt in 37 Schritten zum fertigen Modell. Die Zeichnungen sind leicht verständlich aufgebaut und teilweise farbig. In jedem Bauabschnitt sind auch Farbhinweise für die Bauteile enthalten. Die Farben sind nach dem Revell-Sortiment angegeben.

Der Markierungsbogen wird ein Decal mit den Namenszug der Serie für die Bodenplatte haben. Außerdem werden Decals für Mando, die Helme der Strumtruppler und die Hauswand enthalten sein. Da mir der Bogen momentan noch nicht vorliegt, kann ich an dieser Stelle noch keine weiteren Angaben dazu machen.

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Din Djarin – The Bounty Hunter

 

Doch es gibt bei dem Bausatz auch ein paar Dinge, die mich persönlich etwas stören:

Die Waffe

Auf der rechten Seite der Waffe (von vorne gesehen) sind weniger Details enthalten als auf der anderen Seite. Und genau diese "schlechte" Seite hält Mando am erhobenen Arm. Damit wird die Waffe zum Blickfang für das Auge des Betrachters. Außerdem ist der Zeigefinger und der Bereich des Abzugsbügels aus Vollmaterial hergestellt. Realistisch ist es, wenn man den Bereich um den Finger herum wegfräst. Das könnte aber eine knifflige Arbeit werden...

Der Umhang:

Der Umhang sieht aus wie das Cape eines Superhelden, welches heroisch im Wind flattert. Das Bauteil sieht nicht schlecht aus, aber irgendwie passt es für mich nicht. Ich überlege, den Umhang aus echtem Stoff darzustellen, der dann etwas enger am Körper anliegt.

Die aufgespießten Helme:

Diese Stöcke mit den Helmen sind fraglos ein sehr dekoratives Zubehör, insbesondere mit den diversen Decals. Aber wenn man später das fertige Modell von vorne betrachtet, behindern sie ein wenig den Blick auf Mando. Aber man kann ja die Länge der Stöcke und die Standorte leicht verändern. Ein bisschen rote Farbe lässt das Ganze noch etwas realistischer wirken.

Die zwei Behälter an der Tür:

Die Bauteile für diese beiden Behälter sind vertikal getrennt. Hier sind dann die Klebestellen ordentlich zu bearbeiten, damit es später wie aus einem "Guss" aussieht. Hier wäre es für den Modellbauer einfacher gewesen, die Bauteile horizontal zu trennen. Dann wären es zwar mehr Bauteile, aber die Schleifarbeiten hätte man dann vermeiden können.

Die Bauanleitung:

In Abschnitt 1 und 2 wird empfohlen, die Figur zu lackieren, bevor in Abschnitt 3 die beiden Hälften verklebt werden. Ich hätte die Nr. 3 an die erste Stelle gesetzt und die beiden anderen dann dahinter, oder besser: an das Ende der Bauanleitung.

Stärken:
  • Erster Spritzgussbausatz in diesem Maßstab
  • Größter Bausatz zum Original
  • Umfangreiches Zubehör
  • Beweglicher Kopf
Schwächen:
  • Keine gravierenden Mägel zu erkennen
  • Preis?
Anwendung: Ein Level 3 Bausatz

Fazit:

Ist ein Preis von fast 51 EUR für ein Modell mit „nur" 59 Bauteilen angemessen? Wie gut wird sich so ein Bausatz in der heutigen Zeit verkaufen? Da sich die TV-Serie weltweit einer goßen Beliebtheit erfreut, könnte für Revell die Rechnung am Schluss noch aufgehen.

Denn mit 1:9 hat die Figur des Bounty Hunters eine ordentliche Größe. In Verbindung mit der Grund-/Hintergrundplatte und den Zubehörteilen wird dem Fan der Serie ein ordentliches Paket auf den Basteltisch gelegt. 

Auch wenn es schon furchtbar abgedroschen klingt: „Das ist der Weg!"

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 16. September 2022

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