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Focke-Wulf 190D-9

von Stefan Zimmermann (1:48 MiniArt)

Focke-Wulf 190D-9

Focke-Wulf 190D-9

Die "Dora" war eine Zwischenlösung bis zur Indienststellung der Ta 152. Sie hatte ihren Erstflug im Mai 1944 in Langenhagen. Ausgerüstet mit einem Jumo 213 A-1 Zwölfzylinder-Reihenmotor mit 1770 PS, erwies sich dieses Flugzeugmuster als eine erfolgreiche Konstruktion, war jedoch innerhalb der Luftwaffenführung nicht ganz unumstritten. So war Adolf Galland eher kritisch gegenüber der D-9 und plädierte dafür, lieber mehr Bf 109 G AS zu produzieren. Die ersten Serienexemplare der Fw 190 D (sie hießen bei der Luftwaffe imAllgemeinen "Dora-Neun") wurden im September 1944 an die III./JG 54 ausgeliefert, deren Aufgabe es war, den Schutz des Düsenjägerfliegerhorstes des "Kommando Nowotny" zu gewährleisten. 

Focke-Wulf 190D-9

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Es gab verschiedene Versionen der "Dora", die sowohl als Jäger aber auch als Jagdbomber eingesetzt wurden. Die Fw 190 D-10 mit der Wasser-Ethanol-Einspritzanlage MW50 war mit 730km/h in 11.000m Höhe wohl die schnellste Fw 190. Berühmtheit erlangte die D-9 als Platzschutzstaffel des JV 44, dem sog. "Sachsenbergschwarm". Im englischsprachigen Raum auch als "Parrot Squad" (Papageistaffel) bekannt, wobei dieser Name erst nach dem Krieg enstand. Abschließend kann mal wohl sagen, dass man mit der 190 D, der Ta 152, derDo 335 und der Bf 109 K bei den Kolbenmotorflugzeugen mindestens auf Augenhöhe mit alliierten Mustern war. 

Focke-Wulf 190D-9

Focke-Wulf 190D-9

Focke-Wulf 190D-9

Hier kommt meine brandneue Fw 190 D-9 im Maßstab 1/48. Die Dora ist unumstritten mein Lieblingsflugzeug, und ich war zunächst hellauf erfreut, als MiniArt einen neuentwickelten Bausatz in 1/48 herausbrachte. Allerdings muss ich nach Ende des Projektes leider sagen, dass es ein Arbeitsgang mit Licht und viel Schatten war. Am Ende kam zwar eine schöne Dora heraus, aber momentan würde ich im Quarterscale wieder auf den bewährten Kit von Tamiya oder sogar die ältere Dora von Eduard zurückgreifen. Insgeheim hege ich ja die Hoffnung, dass Eduard im Rahmen der New Tool-Offensive auch noch eine D-9 in 1/48 und 1/72 herausbringen wird.

Focke-Wulf 190D-9

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Gebaut hab ich die MiniArt-Dora aus der Box. Es kam lediglich Angelschnur für den durchhängenden Antennendraht, Kanülen für die Kanonenläufe und das Pitotrohr sowie Basteldraht als Bremsschläuche zum Einsatz. Das ungewöhnliche und interessante Tarnmuster wurde mit den neuen Airbrushfarben von Revell (RLM 76 spät, RLM 81 und RLM 82), Tamiya und AK lackiert. Die Alterung bestand aus einer leichten Ölfarbenwäsche, etwas Trockenmalen und Einsatz von Pastellkreide. Die Figuren kommen von ICM und sind mit Farben von Revell und AK bemalt. Das Display ist eine Fertig-Base aus Keramik. Meine Dora stellt die "Gelbe 15" der III./JG 301 im Frühjahr 1945 dar.

Focke-Wulf 190D-9

Horrido aus dem Nordschwarzwald!

Stefan Zimmermann,
www.zimmosflugwelten.de

Publiziert am 19. Juni 2026

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