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The Few

Dogfight at the Cliffs of Dover

von Matthias Pohl (1:144 verschiedene Hersteller)

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Kennt ihr das auch? Ihr habt eine Idee zur Umsetzung eines kleinen Dios, schiebt es aber immer wieder vor euch her, weil andere „Projekte“ reizvoller sind oder weil irgendein Aspekt noch nicht „im Lot“ ist… Und bei eurer Recherche in den (Un-) Tiefen des www stoßt ihr plötzlich auf ein Foto, welches ziemlich genau jene Szene wiedergibt, die ihr selbst umsetzen wolltet!

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Folge: Frustration pur! So’n Schiet, hat schon mal jemand gemacht, denkt man sich und verschiebt das Thema noch viel weiter in die hinterste Ecke der Projektliste… Man will ja nicht als „Nachmacher“ dastehen! Ok, das Foto, welches mir unterkam, wurde mit 1:72er Modellen umgesetzt – nicht (mehr) mein Maßstab. Ich mag’s ja eher zierlich!

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Bis vor Kurzem fehlte mir für dieses Dover-Klippen-Diorama allerdings die passende Me-109. Und ich hatte nur die „F“ von Sweet. Seit etwas über einem Jahr hat aber Armory die E-3/E-4 im Programm, die für mein Vorhaben historisch korrekt wäre. Und im Zuge meiner erst kürzlich hier vorgestellten Dios habe ich mich dann auch an den Bau dieser beiden Bonsai-Flieger gemacht – nun endlich! Beide oob. Die Piloten kommen von Brengun, die Propellerblätter von PropBlur aus den USA.

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Der Armory-Kit der 109 ist der gleiche wie jener, den ich hier beschrieben habe – mit allen Vor- und auch Nachteilen. Bei der Hurricane von Sweet gibt es wenig zu meckern, lediglich die Kanzel scheint – wie auf den Bildern deutlich wird – nicht so optimal zu passen, sie wirkt ein wenig zu groß und steht mit der Verstrebung etwas über den Rumpf.

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Auch wenn die Szenerie fiktiv ist und es kaum wahrscheinlich sein dürfte, dass Maj. Wicks 109 von der Hurricane des F/O Arthur Clowes der No 1 Sqn aus Witterling gejagt wurde, wollte ich schlichtweg eine Szene darstellen, die für das Zeitfenster des „Battle of Britain“ sehr häufig vorgekommen sein dürfte – egal, wer da wen jagte. Insofern habe ich auch etwas Spielraum, weil ich die Maschinen auf ihren Acrylstäbchen nicht verklebt, sondern nur gesteckt habe. So ist u.a. noch eine Stuka und eine Me-110 in Planung, die ebenfalls in diesen Kontext gut hineinpassen und vor diesem Hintergrund eine eigene Szenerie abgeben werden.

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Den Sockel ließ ich mir von Ralf aus Dortmund maßschneidern (nochmals „danke“ für die klasse Arbeit!), die Klippen habe ich aus Moltofill gegossen und den Guss mit Fliegendraht „armiert“. Aus meiner Modellbahner-Zeit habe ich noch eine Kautschuk-Form, die mehrere Möglichkeiten bietet, Gesteinsformationen abzunehmen. Ich denke, auch durch die Bemalung wirkt der Fels so halbwegs wie die „Kreidefelsen von Dover“. Das Wasser des Ärmelkanals habe ich ebenfalls mit Moltofill ein wenig wellig gespachtelt, mit der Airbrush und Vallejo-Farben schattierend lackiert, anschließend Acryl-Gel drauf, in das ich ein wenig Watte eingearbeitet habe. Alles mehrfach mit Acryllack klarlackiert, das war’s dann auch schon. Lediglich die Sockelbeschriftung fehlt noch, die reiche ich in Kürze nach. Vielleicht gefällt euch ja meine Klein-Bastelei…

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Matthias Pohl,
PMC Fritzlar-Homberg e.V.

Publiziert am 04. June 2021

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