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Eurofighter Typhoon

„Rapid Pacific – Air Ambassador“

von Hajo Lippke (1:72 Revell)

Eurofighter Typhoon

Wer mich kennt weiß, dass ich eigentlich eher ein Fan von Einsatzlackierungen bin und um Sonderlackierungen einen Bogen mache (mit Ausnahme bei deutschen Sea Kings). Trotzdem ist mir aber ein sonderlackierter Eurofighter untergekommen, denn dieser war ein Geschenk von meinen Kollegen zum 50. Geburtstag.  

Eurofighter Typhoon

Das ist mein erster Eurofighter von Revell, ich hatte bereits je einen von Italeri bzw. Hobbyboss gebaut, diese aber waren als Geschenke für Kollegen gedacht und sind deshalb nicht mehr in meinem Besitz. Dieser aber bleibt mein!         

Eurofighter Typhoon

Das Modell kommt vom Revell in einer Art Sonderedition, bei der sowohl PE-Teile als auch ein Extra-Bildband dabei lagen. Die PE-Teile habe ich nur im Cockpit verwendet, den Bildband aber natürlich durchgeschmökert.    

Eurofighter Typhoon

Als Modell selbst hat mir der "EuFi" sehr gefallen, er hat im Gegensatz zu den von mir oben aufgezählten Modellkollegen tatsächlich alle vier Flügelpylone, von denen ich aber nur die für die Tanks und AA-Raketen verwendet habe.  

Eurofighter Typhoon

Die Decals der sonderlackierten Maschine, mit der die Luftwaffenverlegung nach Australien mit Beteiligung an Manövern dort sowie Japan und Südkorea zelebriert wurde, sind wirklich ein Hingucker und ließen sich recht einfach aufbringen.  

Eurofighter Typhoon

Es entstanden trotzdem zwischen den Decals hier und da kleine Unstimmigkeiten und Lücken, die aber nur dem aufmerksamen und dicht stehenden Betrachter auffallen würden. Tatsächlich habe ich noch einiges an Nacharbeiten mit Weichmacher, Skalpellklinge und plattem Fingerdruck geleistet, damit die Decals wirklich gut sitzen. Aber diese sind wiederum diesbezüglich sehr umgänglich gewesen und haben das alles mitgemacht. Aber es gibt eben doch ein paar kleine Stücke, wo die Decals nicht ganz sauber miteinander "schnabeln". Zum Beispiel sollte eigentlich auch der Rahmen der hinteren Cockpitverglasung mit bedeckt werden - wie man sieht, ist der aber frei geblieben. Da hat es also nicht gepasst.

Aus dem Grund hatte ich bei den Decals tatsächlich auch am Seitenleitwerk begonnen (dort sind sie zweiteilig) und mich von dort nach oben (zum 2. Teil des Decals auf dem oberen Leitwerk) sowie nach unten (über den Rumpfrücken und dann die Flügel) gearbeitet. Ich hatte Sorge, dass sonst noch mehr freie Stellen entstehen könnten, die aufgrund nicht mehr passender Übergänge auftauchen. Und bei dem bunten Schema wäre ein farbliches Ausbessern auch echt nicht leicht...       

Eurofighter Typhoon

Wie üblich wurde die Maschine noch mit einem Piloten ausgestattet, der sich über den Schriftzug des Piloten an der Kanzel freuen darf, denn dort ist mit Ingo "Vega" Gerhartz der damalige Inspekteur der Luftwaffe aufgeführt.

Eurofighter Typhoon

Ich hoffe, auch meinen Arbeitskollegen gefällt das fertige Produkt!

Hajo Lippke

Publiziert am 13. April 2026

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