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T-45C Goshawk

von Michael Immler (1:72 Italeri)

T-45C Goshawk

Die T-45 ist eine Abwandlung des Hawk-Trainers. Mit dieser Maschine sammeln die Flugschüler der US Navy sowie der französischen Marine erste Erfahrungen mit Trägerlandungen.

T-45C Goshawk

Die Änderungen zur Standard-Hawk sind erheblich. Während der Erprobung ergaben sich zusätzliche Änderungen, so daß die Goshawk nun nur noch entfernt mit der Hawk vergleichbar ist, die weltweit als Trainer eingesetzt wird.

T-45C Goshawk

Seit über zweieinhalb Jahrzehnten ist die Goshawk auf meiner ToDo-Liste. Den Aufwand zum Bau habe ich bisher gescheut. Dank der derzeitigen Umstände fand sich dann doch die Muse, das Projekt anzugehen.

Im Verlauf mehrerer USA-Besuche konnte ich ausreichend Detailfotos knipsen, so daß dem Bau nichts mehr im Wege stand. Blöd ist, wie immer: Je mehr Fotos, je mehr sieht man, was alles geändert werden muß (sollte).

 

T-45C Goshawk

Nach einigen Überlegungen habe ich mich für folgenden Mittelweg entschieden, da der Flieger ja auch irgendwann fertig werden sollte:

  • Kanzel: Vacu-Teil von PP Aeroparts mit Decals der Sprengschnüre von Wolfpack
  • Bereich hinterm Cockpit: Resin-Teil von PP-Aeroparts
  • Heck: Resin-Teil von PP-Aeroparts im oberen Bereich um 0,5 mm erhöht
  • Luftbremsen: Aus zweitem Bausatz herausgesägt und dünner geschliffen
  • Seitenleitwerk: Erhöht
  • Fanghaken: Detailliert, Finne zusätzlich
  • Hauptfahrwerk: Detailliert, Räder aus der Grabbelkiste
  • Bugfahrwerk: Detailliert, Räder von A-7 Corsair.
  • Bugfahrwerk-Schacht: Scratch
  • Höhenleitwerk: Verlängert
  • Tragflächen: Verlängert
  • Landeklappen: ausgeschnitten, Scharniere von PP Aeroparts
  • Vorflügel: Ausgeschnitten
  • Beulen auf Tragflächen über Fahrwerkschacht angebracht
  • Vortex-Generatoren: ergänzt
  • Lufteinläufe: Hier habe ich zum ersten Mal eine Kombination aus Tauchlackierung und Abkleben ausprobiert, um den roten Farbring auf der Innenseite darzustellen
Den zweiten Goshawk-Bausatz, den ich für die Speedbrakes und die Vorflügel benötigte, hat mir mein leider verstorbener Modellbaukamerad Roland zur Verfügung gestellt.

Cockpit, FahrwerksschächteVergleich Klarsichtteil aus dem Bausatz mit der Vacu-Haube incl. Wolfpack SprengschnürenLuftbremsen, Heckbürzel aus Resin, Fanghaken und HeckflosseTragflächen und Höhenleitwerk mit Verlängerungen, Landeklappen und Vorflügel

Cockpit, Fahrwerksschächte

Cockpit, Fahrwerksschächte 

Hinweis: PP Aeroparts war ein Hersteller aus UK, der bis Mitte der 90er Detail-Sets hergestellt hat. Es gab Anfang der 90er auch Detail-Sets von Scalecast und C-Scale für die T-45. Allerdings waren beide in schlechter Qualität, bzw. hatten so wenig mit dem Original zu tun, daß ich mich für den Selbstbau entschied. Hiermit ist also die ewige Frage von “Unwissenden“ wiederlegt: „Weshalb sammelst Du Dein Modellbauzeug über Jahrzehnte?“ Der Bau der Goshawk war erst dadurch möglich!

T-45C GoshawkT-45C GoshawkT-45C GoshawkT-45C GoshawkT-45C GoshawkDie beiden aktuellen Trainer der US Navy. Die T-6 Texan II entstand aus dem Isracast-Bausatz

T-45C Goshawk

 

Michael Immler

Publiziert am 06. May 2021

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