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Kfz.385 Opel Blitz T-Stoffwagen

Vorbereitung zur Betankung einer V2-Rakete

von Theo Peter (1:72 Academy)

Der Kesselkraftwagen Kfz.385 Opel Blitz T-Stoffwagen wurde benötigt, um beispielsweise die V2-Raketen zu betanken
Der Kesselkraftwagen Kfz.385 Opel Blitz T-Stoffwagen wurde benötigt, um beispielsweise die V2-Raketen zu betanken

Zum Original:

Der Kesselkraftwagen Kfz.385 Opel Blitz T-Stoffwagen wurde benötigt, um beispielsweise die V2-Rakete aber auch die gegen Ende des Krieges neu entwickelten Jagdflugzeuge wie die Messerschmitt Me 163 mit Treibstoff zu versorgen. Die V2-Rakete verwendete Mehrfachkomponenten Treibstoff. Das Haupttriebwerk arbeitete mit einer Mischung aus A-Stoff (flüssiger Sauerstoff) und B-Stoff (75-prozentiger Alkohol). Um diesen mit einer Spezialpumpe zu tanken, wurde seinerseits wiederum ein Treibstoffgemisch aus Z-Stoff (Mischung aus Sodium Permanganat und Wasser) und T-Stoff (hochexplosive 85-prozentiger Wasserstoff-Superoxy) benötigt, um die 580PS starke Pumpe anzutreiben. Der Tankwagen konnte knapp 2100 Liter T-stoff transportieren und wurde auf dem 3-Tonner Fahrgestell eines Opel Blitz Lasters aufgebaut. Der Tank war aus reinem Aluminium gefertigt, da der T-Stoff andere Metalle zersetzte. Der Pumpensatz zum Betanken befand sich im Heck des Fahrzeugs. Die neu entwickelten Kampfjets der Luftwaffe benötigten ebenfalls eine Mischung aus T-Stoff und C-Stoff.

Gegen Ende des Krieges wurde er auch zu Betankung der neu entwickelten Jagdflugzeuge wie der Me 163 verwendet
Gegen Ende des Krieges wurde er auch zu Betankung der neu entwickelten Jagdflugzeuge wie der Me 163 verwendet

Der T-Stoff Wagen transportierte den sogenannten T-Stoff (hochexplosive 85-prozentiger Wasserstoff-Superoxy)
Der T-Stoff Wagen transportierte den sogenannten T-Stoff (hochexplosive 85-prozentiger Wasserstoff-Superoxy)

Der Tankwagen konnte knapp 2100 Liter T-stoff transportieren und wurde auf dem 3-Tonner Fahrgestell eines Opel Blitz Lasters aufgebaut
Der Tankwagen konnte knapp 2100 Liter T-stoff transportieren und wurde auf dem 3-Tonner Fahrgestell eines Opel Blitz Lasters aufgebaut

Zum Bau des Fahrzeugs:

Der Bau des Lastkraftwagens Grundgestells erfolgte überwiegend aus der Box. Die Passgenauigkeit ist sehr gut – ebenso wie die Aufteilung der einzelnen Baugruppen. Nachdem beim letzten Beitrag das Mercedes-Benz L701 mit Einheitsfahrerhaus, Academy 1:72 von Theo Peter Mercedes-Benz L701 Einheitsfahrerhaus verbaut wurde, wurde nun das eher runde Opel Blitz Führerhaus auf den im anderen Bericht erwähnte Fahrzeugrahmen gesetzt. Ebenso wurde die Pritsche demontiert und durch einen Academy T-Stoff Tankaufsatz aus der Restekiste (auch schon auf MV veröffentlicht Opel Blitz, Academy 1:72 von Theo Peter) ersetzt. Einige Änderungen am Modell, wie die Leiter, die geöffneten Heckklappen, die scratch aufgewertete Tankanlage sowie der Innenraum werten das Modell optisch enorm auf. Bemalt habe ich das Modell mit matten Revellfarben und dem Pinsel. Die Decals stammen aus der Restekiste. Gealtert wurde das Fahrzeug im Trockenmalverfahren und durch ein leichtes Washing. Die beiden Scheinwerfer wurden mit Weißleim „verglast“.

Blick auf das 1:72 Bausatzcover des Opel Blitz Fuel TruckDa die Heckklappe geöffnet dargestellt werden sollte, wurde die Tankanlage einem scratch Umbau unterzogen um die fehlenden Details einzubauenEinige Änderungen am Modell, wie die Leiter, die geöffneten Heckklappen, die scratch aufgewertete Tankanlage sowie der Innenraum werten das Modell optisch enorm aufHier wird der T-Stoff in speziell dafür ausgelegte Treibstofffässer gepumpt und in einem Treibstofflager zwischengelagert.

Blick auf das 1:72 Bausatzcover des Opel Blitz Fuel Truck

Blick auf das 1:72 Bausatzcover des Opel Blitz Fuel Truck 

Das Diorama:

Die Grundplatte sowie der Hütte wurden bereits in diesem Beitrag Gräf & Stift 28/32 Doppelphaeton, Germania-Figuren 1:72 von Theo Peter verwendet. Allerdings musste die Grundplatte noch etwas aufgewertet werden. So wurden Lampenmasten aus Schaschlikspießen und aus Alufolie gefertigte Lampen montiert. Ebenso eine Mauer aus Polystyrol. Das Kettenkrad sowie die zahlreichen Fässer stammen aus der Restekiste. Das Flugabwehrgeschütz stammt aus dem Bausatz Sd.Kfz. 7/1 mit Sonderanhänger Sd.Ah. 52, Revell 1:72 von Theo Peter. Die Tische, Stühle und sonstiges WW2 Gerödel stammt aus der Restekiste.

Im Vordergrund ist das ebenfalls von Academy stammende Kettenkrad zu sehen - im Hintergrund das hektische Treiben rund um die Treibstoffeinlagerung.
Im Vordergrund ist das ebenfalls von Academy stammende Kettenkrad zu sehen - im Hintergrund das hektische Treiben rund um die Treibstoffeinlagerung.

Einige Details des Dioramas, die eventuell erst bei genauer Betrachtung gesehen werden.
Einige Details des Dioramas, die eventuell erst bei genauer Betrachtung gesehen werden.

Die ganze Beladung geschieht unter den wachsamen Augen von einem Luftwaffen-Oberst und einem Wissenschaftler, der mit der Betankung der V2 beauftragt ist.
Die ganze Beladung geschieht unter den wachsamen Augen von einem Luftwaffen-Oberst und einem Wissenschaftler, der mit der Betankung der V2 beauftragt ist.

Die Figuren:

Die stammen aus dem Zvezda Set "German Air Force Ground Crew 1:72", von Preiser aus dem Set "EDW Panzersoldaten und Zubehör, unbemalt, 1:72", vom Kleinserienhersteller Mantis Miniatures „German Officers 1:72 WWII“ und von CMK aus dem Resin Set „1:72 German pilots at rest WWII 3. Fig.“. Den Hersteller der 1:72 Wache habe ich leider vergessen. Alle Figuren sind von hervorragender Qualität und jedem Dioramabauer nur zu empfehlen. Einige der Posen wurden geändert, sodass die Figuren in die Szene des Dioramas passen.

Die Figuren stammen von CMK, Preiser, Mantis Miniatures und Zvezda und einem Hersteller den ich leider vergessen habe.Das Gebäude im Hintergrund ist der Bausatz Village Blacksmith - Dorfschmiede in 1:72 von Fredericus RexAlle im Diorama eingesetzten 1:72 Figuren wurden mit matten Revellfarben und dem Pinsel bemalt.Alle im Diorama eingesetzten 1:72 Figuren wurden mit matten Revellfarben und dem Pinsel bemalt.Die Angst vor Luftangriffen war mindestens genause groß wie vor Saboteuren - Daher wurden in Peenemünde zahlreiche Wachen eingesetzt.Die Angst vor Luftangriffen war mindestens genause groß wie vor Saboteuren - Daher wurden in Peenemünde zahlreiche Wachen eingesetzt.Gealtert könnte die Szene doch fast als Original-Bild durchgehen, oder?Hier ist nochmals das Befüllen des Treibstoffs aus Treibstofffässern in den T-StoffwagenDie Scheiben des Opel Blitz sind noch beschlagen vom Nebel der frühen Morgenstunden.

Die Figuren stammen von CMK, Preiser, Mantis Miniatures und Zvezda und einem Hersteller den ich leider vergessen habe.

Die Figuren stammen von CMK, Preiser, Mantis Miniatures und Zvezda und einem Hersteller den ich leider vergessen habe. 

Theo Peter

Publiziert am 05. Mai 2026

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