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Unimog S404 mit MG-Drehringlafette und PritscheDas Fahrzeug gehört der 1./JgBtl 42 der PzGrenBrig 4, 2. PzGrenDiv an.von Hauke Ahrendt (1:35 Branchline Trains - Laser-Art Structures)
Zum VorbildDer Unimog S 404 wurde zwischen beschafft, in der Mehrzahl mit Pritsche oder Kofferaufbau (Funk, San und Universal). Durch die hohe bei der Bundeswehr Stückzahl und den langen Einsatzzeitraum sollten die meisten das Fahrzeug noch persönlich kennen. Als Pritschenwagen wurden sie als Versorgungsfahrzeuge in allen Truppengattungen eingesetzt, weiterhin bis zur Einführung der M113 als Transportfahrzeug der PzGrenBtl (mot.), bei Luftlandeverbänden und Jägern wurden Sie erst mit dem Unimog 2t ersetzt. Wegen der außergewöhnlichen Geländegängigkeit des Unimog 404 war dieser Lkw in der Lage, den Gefechtsverbänden auch bis zur Frontlinie zu folgen. Der Antrieb war ein 60 kW-2,2 l Benzin-Vergasermotor, der auf Anraten amerikanischer Berater gewählt wurde. Hier wurde das typisch amerikanische Prinzip der Benzinmotorisierung vorgezogen. Erst später setzte sich bei der BW die Philosophie durch, dass, wo immer möglich, Diesel-Aggregate zu bevorzugen sind. Vor allem Funkkoffer-Fahrzeuge wurden später noch in Flecktarn lackiert.
Nachdem es in den 60ern schon Behelfslösungen gab bei der die Truppe das MG an der Stirnwand der Pritsche befestigt hat, wurden 1971 das Rohrgestellt für die MG-Drehringlafette eingeführt. Der größte Nachteil war dabei, dass es nur bei geöffnetem Verdeck genutzt werden konnte. Es gab keine generelle Nachrüstung aller Fahrzeuge, sondern die Fahrzeuge wurden von den nutzenden Einheiten speziell ausgewählt. Am Fahrzeug wurden Halterungen ergänzt, das mehrteilig Gestell kann dann nach Bedarf montiert werden.
Das ModellDas Modell zeigt ein Fahrzeug Unimog S404 mit Pritschenaufbau und Gestell für die Drehringlafette. Die Fahrzeugbasis ist von Revell, der baugleich mit dem von ICM ist. Hier gibt es nichts zu meckern, Alle Bauteile sind ohne sichtbare Sinkstellen, scharfkantig und passgenau. Auch sind die Angüsse nicht übermäßig und ein Trennen vom Spritzast ist gefahrlos auch für Kleinteile. Grundsätzlich gibt es für alle Unimog S404 von AK, ICM und Revell nur folgende Kritikpunkte:
Das Modell ist problemlos zu bauen, Die Bauanleitung ist eindeutig, und die Teileflut wurde auf das Sinnvolle beschränkt. Anders als bei den Modellen der Kofferversionen (San, Funk, Universal) sind hier leider keine Seitenfenster für die Fahrerkabine enthalten.
Bei diesem Modell habe ich das Rohrgestell für die MG-Lafette nachgebildet. Das ginge sicher besser, aber in den Grundzügen ist es im Wesentlichen vorbildgetreu.
Die Räder des Unimog wurden durch 3D-gedruckte Räder von FC ersetzt. Diese haben ein wunderbares Profil in belasteter Form und sind makellos gedruckt. Anders als bei DEF ist bei den Reifen mit NATO-Profil kein Reserverad dabei. Insgesamt sehen die Räder von DEF etwas besser aus als die von FC.
LackierungDie Mittelsitzbank auf der Pritsche stammt von Perfect scale. Diese wurde von Unimogs übernommen die als erstes an die französiche Armee geliefert wurden anstelle der bei den ersten an die Bundeswehr gelieferten Fahrzeugen mit Außenbänken.
LackierungAirbrush mit Revell 42 Gelboliv, unter Beimengung von etwas 57 Grau und wenig 88 Ocker.
DecalsDie Decals stammen aus dem Bausatz und der Grabbelkiste. Hauke Ahrendt Publiziert am 08. Juni 2026 Du bist hier: Home > Galerie > Militärfahrzeuge Modern > Unimog S404 mit MG-Drehringlafette und Pritsche © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |