Marder 1A3Teilnehmer bei „Enhanced Forward Presence“ in Litauen, 2017von Olaf Sprenger (1:35 Revell)
Der Marder kam unlängst in die Schlagzeilen, als ein Exemplar bei dem ukrainischen Vorstoß in den Oblast Kursk zu sehen war - unglücklicherweise durch die Zieloptik einer russischen FPV Drohne. Die Anwesenheit deutscher Panzer in dieser Region ist schon eine Besonderheit, denkt man an die Ereignisse, die dort 1943 stattgefunden haben. Aus der Ukraine hört man viel Gutes über den Marder. Zusammen mit den Bradleys zeigen sie sich den BMP russischen Typs (auch ohne Milan-Flugkörper) deutlich überlegen.
In der NATO steht er derzeit quasi an vorderster Front. War noch im Kalten Krieg das Fulda Gap die strategische Schwachstelle, so ist es heute die Suwalki-Lücke und deutsche Panzergrenadiere mit ihren Mardern leisten zur Verteidigung in Litauen einen wichtigen Dienst. Mein ModellZu dem Bausatz muss man nicht mehr viel schreiben, er ist altbekannt. Am Markt ist er begehrt und nicht gerade häufig anzutreffen.
Ich habe den Bau vor ca. zwei Jahren begonnen, ihn wegen der quasi unbrauchbaren Ketten aber abgebrochen und das angefangene Modell auf den Dachboden verfrachtet. Die Bilder aus Kursk haben mich dann aber zum Weitermachen bewegt. Die Kette wurde um ca. 1,5 cm gekürzt und oben im Kettenschacht zusammengeklebt - nicht gerade schön, aber man sieht nichts davon, also ok.
Ansonsten war der Bau problemlos. Ein Panzer braucht eine Besatzung, nur auf dem winzigen Turm kann man kaum etwas unterbringen. Ich habe dann aber doch eine Figur anbringen können.
Das Modell zeigt einen Marder des 3./ & 4./ Panzergrenadierbatallion 122 Oberviechtach, der „Enhanced Forward Presence“ in Litauen, 2017 - also gar nicht so weit entfernt von den aktuellen Ereignissen. Olaf Sprenger Publiziert am 15. Oktober 2024 © 2001-2024 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |