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Boeing 737-6Z9

OE-LNL, Austrian Airlines

von Johannes Wipauer (1:144 Revell)

Boeing 737-6Z9

Zum Vorbild

Die Boeing-Widebodies 767 und 777 sind bei Austrian seit vielen Jahren ein vertrauter Anblick. Aber 737, noch dazu die kleinste Variante, die -600?

Lauda Air hatte seit den Neunzigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts eine reine Boeing-Flotte: 737, 767, 777. Und die 1996 begonnene Zusammenarbeit mit dem einstigen Rivalen Austrian endete 2001 damit, dass Lauda Air eine 99%ige Tochter von Austrian wurde. In den folgenden Jahren verschwanden sowohl Name wie auch Logo von Lauda, 2011 flog nur mehr eine einzige Maschine im hellgrau/dunkelgrauen Anstrich mit dem rot-weiß-roten L am Leitwerk. Insgesamt elf Boeing 737 wurden von Austrian weiterverwendet, und zuvor mit der damals aktuellen "blaubäuchigen" Livery versehen. Darunter waren auch zwei -600, die OE-LNL "Kahlenberg" und die OE-LNM "Schneeberg".

Boeing 737-6Z9

Und als gebürtiger Wiener habe ich mich für die "November-Lima" entschieden, weil der Kahlenberg zwar nicht der höchste Berg von Wien ist, aber so ziemlich der bekannteste. Der Gipfel hat atemberaubende 484 m Seehöhe.

Das Vorbild wurde im Mai 2000 neu an Lauda Air geliefert, wurde auf "Romy Schneider" getauft, und hatte 2003 einen interessanten Extra-Job: die United States Navy leaste die Maschine, die in dieser Zeit als N743NV registriert war. Ab Dezember 2009 sah sie dann so aus, wie in meinem Modell dargestellt, nach nur zweieinhalb Jahren wurde sie abgestellt und bald darauf verschrottet. Für so kleine Airliner gab es scheinbar keine Verwendung.

Boeing 737-6Z9

Mein Modell

Als Zvezda den Bausatz der 737-700 auf den Markt brachte, hoffte ich insgeheim, dass auch die allerkleinste Variante der 737 NG-Reihe folgen würde. Naja, momentan ist es wohl frivol auf ein Modell eines amerikanischen Flugzeuges bei einem russischen Hersteller zu hoffen. Und selbst wenn, wäre da immer noch die Frage der Erhältlichkeit in EU-Europa. Also nahm ich eine Achthunderter von meinem immer noch hohen Revellstapel und begann sie zu verkürzen. Von F-DCAL hatte ich nicht nur Decals, es war auch eine gute Umbauanleitung enthalten:

Boeing 737-6Z9

Die vordere Frachtluke habe ich entgegen der Anweisung nicht graviert, sondern nur mit Decals angedeutet. Aber die deutlich geänderten Proportionen verlangen nach mehr Bugballast als bei der 737 üblich. Ein Blick auf die Decals von F-DCAL:

Boeing 737-6Z9

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Zum Abschluß noch ein paar Ansichten meines Modells:

Boeing 737-6Z9

Boeing 737-6Z9

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Ich hoffe, meine "gestauchte" 737 hat euch gefallen.

Johannes Wipauer

Publiziert am 06. August 2022

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