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NanoDraken

Fighter zum Hobbyflieger geschrumpft

von Thomas Brückelt (1:48 Mistercraft)

NanoDraken

Als ich Bilder des Saab 210 Lilldraken (verkleinerter Prototyp des J 35 Draken) sah, kam mir gleich die Idee, dass das Doppeldelta in der Größe sicher ein tolles Spaßgerät wäre. So malte ich mir das Ganze vor dem geistigen Auge etwas moderner aus. Eine Ansicht des Draken wurde entsprechend überarbeitet. Der Plan war, auf Basis eines 1:72-Modells eines in 1:48 zu bauen - im Original dann eben eine 2:3-Skalierung.

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Der einfache Kit von MisterCraft schien für mein Vorhaben gut geeignet. Das nicht vorhandene Cockpit stört hier keineswegs und die aufgesetzten Strukturen ließen sich abschleifen. Da mein NanoDraken ein Flugzeug in GFK-Bauweise darstellen soll, blieb die Oberfläche bis auf die Ruderspalte glatt.

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Ich fing mit der markantesten Änderung an: dem Rumpfrücken mit der Tiefziehhaube. Dafür stellte ich eine Tiefziehform aus Holz her, die ich aus dem Vollen schliff und schwarz glänzend anstrich. Die Haube zog ich aus transparentem Verpackungsmaterial tief, die Verkleidungen davor und dahinter aus ABS.

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Dann folgte der Cockpitbau. So konnte ich dann die obere Rumpfhälfte aufsetzen und kontrollieren, dass der Schleudersitz (von Pavla) oder der Pilot (übrig von einer BAe Hawk, Airfix) nicht kollidierten. Sämtliche Bedienelemente, das Instrumentenbrett und andere Details entstanden im Eigenbau.

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Bei der Düse aus dem Bausatz schaut man schon nach wenig Tiefe auf eine Wand. Diese fräste ich auf und klebte einen übrigen Zusatztank - vom Innendurchmesser her bündig - daran, dem ich den vorderen Teil absägte. Im Rumpf fand dann noch ein Holzstück mit eingeklebtem Silikon-Schlauch Platz, um später den Stahldraht des Displays mit etwas Hemmung einschieben zu können.

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Außen kamen nach unten gezogene Randbogen hinzu, das Seitenleitwerk wurde nach oben hin verlängert und die Finne unter dem hinteren Rumpf sorgt zusätzlich für mehr aerodynamische Stabilität um die Hochachse. Antikollisionslampen, zwei Antennen und das Staurohr sorgen für Realitätsnähe.

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Nach ein wenig Spachtel- und Schleifarbeit ging es an die Lackierung. Es entstanden ein paar „Designstudien“ und schon bald stand das Farbkleid fest. Nach einer hellgrauen Grundierung pinselte ich den NanoDraken in Hellblau an. Die Verzierungen druckte ich auf weiße Decalfolie, die schwarzen Outlines dann nochmals auf transparente Folie. Nach dem Anbringen der Decals auf der weißen Folie pinselte ich die gelben Flächen an. Die schwarzen Outlines überdeckten danach die Übergänge.

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Des Ursprungs wegen erhielt das Modell eine schwedische Registrierung, auch die Farbauswahl ist darauf zurückzuführen. Versiegelt wurde der zivile Jet mit glänzendem Klarlack von Mr. Hobby.

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Der Bau hat viel Spaß gemacht und es ist immer eine besondere Freude, eigene Kreationen in die dritte Dimension zu bringen!

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Thomas Brückelt,
acroairwolf.beepworld.de

Publiziert am 22. June 2022

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