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de Havilland Canada Dash 8-Q402

OE-LGM, Austrian Airlines

von Johannes Wipauer (1:144 Eastern Express)

de Havilland Canada Dash 8-Q402

Zum Vorbild

Die Dash-8, ursprünglich De Havilland of Canada DHC-8 (die beiden letzten Zeichen gaben den neuen Namen), wurde seit 1983 in immer größeren und stärkeren Versionen gebaut. Seit 2020 sieht es nach vielen Wechseln in den den Namen der Hersteller und Eigentümer der Produktionsrechte nach einem Ende der Fertigung aus: Auf Grund der schwachen Nachfrage wurde gemäß einem Bericht der Flugrevue die Fertigung "angehalten".

Auch bei Austrian soll Ende März 2021 das endgültige AUS für die Dash-8 sein. Noch sind von den 42 Airbus-Narrowbodies (A319, A320, A321) der Austrian Airlines 33 geparkt, von den elf Widebodies (Boeing 767 und 777) stehen zwei (3 von den 767 werden verkauft). Nur die kleinen Embraer (17 x E190) und alle 8 Dash-8, die eigentlich schon ausgeflottet sein sollten, fliegen. Auch auf Strecken, die zuvor mit Jets bedient wurden. Scheinbar ist unterhalb einer bestimmten Passagieranzahl die Turboprop wirtschaftlicher. Quelle: Airfleets.net, Abfrage 26.2.2021.

Die OE-LGM, die am 15.7.2010 neu an Austrian Arrows geliefert wurde, trug damals die Livery, die im Bausatz vorgesehen ist. Zwei Jahre später wurde die Maschine von Austrian Airlines übernommen, es entfiel der Schriftzug "Arrows", und ab 2015 wurden die Flugzeuge mit dem neuen Anstrich (dem ohne blaue Teile) versehen. Wann genau die "Villach" dran war im Paintshop, weiß ich leider nicht.

Auf flightradar24 kann man nachsehen, wo die "Villach" zuletzt eingesetzt wurde, da ist Mailand, Brüssel, Warschau, Skopje und diverse Inlandsziele darunter. Und da sah sie so aus wie mein Modell:

de Havilland Canada Dash 8-Q402

Mein Modell

Nachdem ich schon vor einigen Monaten den Bausatz gekauft und im Dezember 2020 hier vorgestellt habe, ging der Bau recht schleppend voran. Es ist eigentlich ein schöner, gut passender, eher leicht zu bauender Kit. Wenn da nicht das Fahrwerk wäre: es ist für mich mittlerweile ein Charakteristikum der Eastern Express-Bausätze, dass das Fahrwerk der Airliner extrem klein- und vielteilig ist. Ich bin kein Fertigungstechniker, aber andere Bausatzhersteller schaffen mit weniger Teilen ein stabileres Fahrwerk, das trotzdem maßstabsgerecht aussieht. Speziell das Bugfahrwerk, von dem man bei der Dash-8 ausser den Rädern eh fast nichts sieht, aus 6 Teilen plus Räder zu machen, und den Einbau in der Bauanleitung vor Zusammenfügen der Rumpfhälften vorzugeben, hat bei mir zu Bruch geführt. Daher dann beim Hauptfahrwerk entgegen Bauanleitung das Fahrwerk erst in die fertigen Motorgondeln eingebaut - Meine Erfahrung: tut das nicht! Die von Eastern Express vorgegebene Reihenfolge macht schon Sinn!

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Es ist aber trotzdem irgendwie eine Dash-8 mit ihren 6 Rädern unten dran herausgekommen. Trotz der selbstauferlegten weiteren Herausforderung der ganz aktuellen (Februar 2021) Livery, die ich an Hand von einem Profil auf der Austrian-Website, wo man auch alle technischen Daten findet, sowie einigen Vorbildfotos, selbst gemacht habe. Die Herausforderung war das Drucken des roten Hintergrundes für die "austrian.com"-Schriftzüge, die in der für Laserdrucker nicht druckbaren Farbe weiß auf den Triebwerken prangen. Und dazu die geeignete Farbe für den Rest der roten Teile zu finden: Revell Emaillack Nr.31 paßt recht gut, zumindest in meinen Augen. 

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Ich hoffe, mein dieses Mal ganz aktueller Beitrag hat euch gefallen.

Johannes Wipauer

Publiziert am 09. March 2021

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