2021 Dodge Charger Pursuit Police CarCalifornia Highway Patrolvon Jens Lohse (1:25 AMT)
Über das Vorbild habe ich schon in meiner Kit- Besprechung geschrieben, daher geht es gleich mit dem Baubericht weiter. Allgemein kann ich sagen, dass der Bau dieses Modells sehr entspannt war, an allen Teilen sind Führungshilfen vorhanden, so ist die richtige Positionierung der einzelnen Bauteile gut vorgegeben und auch der Einsatz von Klebstoff beschränkt sich auf ein Minimum. Nur an einigen Stellen war es erforderlich, die vorhandenen Löcher für die Führungsstifte leicht zu erweitern. Der Bau startete mit dem Motor, er besteht aus 19 Teilen. Hier wurden nur die Farbtöne 302 von Revell und 27002 von Humbrol verwendet. Wegen der größen Motorabdeckung ist später kaum noch etwas von ihm zu sehen. Weiter ging es mit der Innenraumwanne, hier gibt es viele Änderungen im Vergleich zum zivilen Modell von AMT. Die Schaltung fürs Getriebe ist hier eine Lenkradschaltung, die Mittelkonsole zwischen den Sitzen ist eine andere, es wird ein Rechner mit Halterung eingebaut, eine Trennwand und zusätzliche Rückleuchten für die hintere Ablage.
Die Innenraumteile wurden vor der Montage mit dem Airbrush in einem selbstgemischten Schwarzgrau lackiert, das ich aus Revell 378 und 302 mischte. Diese Farbe kam auch für die vorderen Lufteinlässe, dem Pushbar, den Felgen und der seitlichen Fensterumrahmung zur Verwendung. Ich persönlich finde den Farbton passender als sm schwarz. Die Innenseite der B-Säule erhielt noch Sicherheitsgurte aus Tamiya-Tape. Nächster Bauabschnitt war der Unterboden mit Achsen und Motorraum. Hier sind 42 Bauteile zu verarbeiten. Zusätzlich kamen schon die vier Bremsscheiben an ihren Platz. Die Lenkung wurde leicht eingeschlagen fest verklebt, in den USA ist es bei der Police üblich die Lenkung bei abgestellten Fahrzeugen leicht eingeschlagen zu lassen um im Notfall schnell anfahren zu können.
Nachdem die Karosserieteile mit 600er Schleifleinen angeschliffen wurden und die vorhandenen Formennähte entfernt waren wurden die zusätzlichen Löcher für das Lightbar und die Suchscheinwerfer gebohrt. Nach der Reinigung wurde die weiße Farbe aufgebracht (Revell 04) und nach einigen Tagen Trockenzeit und Abkleben der weißen Bereiche Revell 47 als Grundierung für die später schwarzen Bereiche aufgetragen. Hier verwendete ich Revell 07. Die Scheibeneinfassungen innen und außen wurden wieder mit abgedunkeltem Revell 378 bemalt und im Anschluss die Klarteile eingesetzt, auch die Decals der Dachnummer wurden schon aufgebracht. Jetzt konnten Unterboden, Innenraumwanne und Karosserie zusammengeklebt werden. Auch hier erleichtern Paßstifte den präzisen Zusammenbau, später folgten noch die komplettieren Front- und Heckschürzen. Beim herstellen der Spritzform für die Heckschürze hatte der Mitarbeiter scheinbar einen schlechten Tag und vergaß auf der rechten Seite am Radlauf die Begrenzungsleuchte nachzubilden. Den Abschluß bildet in diesem Bauabschnitt das Anbringen der Schweller, hierbei ist es erforderlich die Paßstifte in der Länge etwas zu kürzen, auch das Pushbar und die Räder kamen an ihren Platz.
Letzter Schritt war das auftragen der Decals und anbringen der letzten Kleinteile. Für die seitlichen Begrenzungsleuchten und Flasher am Pushbar verwendete ich nicht die Decals, sie wurden mit silberner Farbe und Glasmalfarbe nachgebildet. Fazit: Der Kit des Dodge Charger ist das beste, was ich bisher von AMT gebaut habe, alles paßt sehr gut und es fällt kaum Nacharbeit an. Hinweis: In unserer Making of- Serie wird der Bau dieses Modells in einem Artikel noch einmal im Detail gezeigt werden. Weitere Bilder
Die Fertigfigur ist von American Diorama Jens Lohse Publiziert am 06. Oktober 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |