1984 Pontiac Grand PrixNASCAR, #75, Dave Marcisvon Thomas Lutz (1:24 Monogram)
In der NASCAR waren, zu früheren Zeiten, bei den Rennen mit 43 Autos nicht nur die bekannten Stars dabei, sondern auch zahlreiche Privatfahrer. Die sogenannten Independent Drivers oder auch Gentleman Driver nur als Fieldfiller zu bezeichnen wäre unfair, aber ohne diese Fahrer, hätte man manchmal Probleme bekommen ein komplettes Starterfeld zu haben.
Die großen Stars und/oder die großen Teams hatten in aller Regel immer mindestens einen finanzstarken Hauptsponsor, zum Teil mit jahrelangen Verträgen. Wie z.B. Petty Enterprises mit STP Oil, RCR Racing mit GM Goodwrench oder Hendrick Racing/Jeff Gordon mit DuPont Automotive Finishes, um nur Einige zu nennen.
Kleinere und nicht werksunterstütze Teams mussten sich immer wieder intensiv um neue Sponsoren bemühen. Manchmal für eine Saison, einige Rennen oder auch für ein einmaliges Sponsoring für nur ein einziges Rennen. Trotzdem gelang das nicht immer und so fuhren bei einigen Rennen sogenannte „unsponsored cars“, also ein Auto nur mit Startnummern auf Dach und den (imaginären) Türen und den kleinen Werbestickern auf den Kotflügeln, aber ohne Sponsor auf Motorhaube, Seitenteilen und Heck.
Im Netz findet man Photos auch von NASCAR Autos in hellgrauer oder mattweißer Lackierung und Startnummern, aber das sind keine Teams ohne Sponsoren, sondern Test Cars in der Pre-Saison vor dem ersten Rennen in Daytona. Auch an den Trainingstagen vor den Rennen sind manchmal Autos ohne Sponsoren zu sehen, aber das können durchaus Teams sein, die Sponsoren haben, nur hat man die Folien im Training noch nicht aufgeklebt.
Bei den Rennen selbst fahren dann aber tatsächlich unsponsored cars. Den Unterschied ob es sich um ein Auto vor dem Rennen oder im Rennen handelt erkennt der Experte an einem kleinen Aufkleber „NASCAR Race Car“ an der A-Säule. Dieser Aufkleber wird von der NASCAR Official Technical Commission vergeben und zwar NACH der technischen Prüfung und Freigabe zum Rennen:
Ein Auto ohne Sponsor aber mit diesem Aufkleber ist dann ein wirkliches „unsponsored car“.
Dave Marcis war für Rahmoc Racing in der Winston Cup Saison 1984 mehrmals ohne Sponsor am Start. Besser oder schlechter platzierte er sich in den entsprechenden Rennen aber deswegen auch nicht.
Weitreichende Informationen zur Karriere und zu Autos von Dave Marcis finden sich in den bisher veröffentlichten Beiträgen siehe unter: 1995 Chevrolet Monte Carlo, Revell 1:24 von Thomas Lutz 1991 Chevrolet Lumina, Monogram 1:24 von Thomas Lutz 1996 Chevrolet Monte Carlo, Monogram 1:24 von Thomas Lutz 1986 Ford Thunderbird, Monogram 1:24 von Thomas Lutz
Autos mit Charakter eben ... ... wo auch immer Modelle gebaut werden Thomas Lutz, Publiziert am 09. Oktober 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |