Handbremse?Ein Oldsmobile Cutlass geht badenvon Bernd Schneider (1:25 AMT)
Mein Plan
Ich wollte darstellen, wie ein schickes Auto in einen See rollt und der Besitzer nur noch fassungslos zugucken kann. Natürlich sollte die Beleuchtung eingeschaltet sein und sich im See Unrat befinden.
Bis dahin hat die Umsetzung auch gut geklappt, die Probleme sind aber schon beim Löten der feinen Litzen entstanden: trotz mehrfacher Tests vor dem finalen Gießen mit Kunstharz blieb eine Diode am Ende tot.
Zudem hat das Resin aggressiv auf den (vor drei Wochen lackierten ) Acryllack reagiert, der Lack löste sich auf, verfärbte das Resin und das Modell rostrotbraun. Alles, was ich in den "See" gelegt habe, ist dadurch nur noch schwer zu erkennen: Ein altes Ölfass, in dem sich eine grüne Chemikalie befindet, das durch den Aufprall entweicht, Autoreifen und mehrere Wasserpflanzen.
Trotz einer großzügigen Abdichtung mit Thermodichtmittel konnte ich nicht verhindern, dass das Licht der Diode gestreut hat und Teile vom Heck von innen beleuchtet.
Das war dann wohl auch mein letztes Projekt mit Resin, hat man ein Problemchen gelöst (der Einsatz von Resintrennband für die Gießform hat sich gelohnt) entsteht gleich ein neues mit dem Lack und das schon bekannte mit der Wärmeentwicklung, so dass sich auch hier das Plastik vom Auto verformte.
Zu guter Letzt noch ein paar Bilder von meinen ersten Erfahrungen mit ResinAls Form hatte ich meine vorhandene Silikonform genutzt, mit der ich eigentlich Fahrräder aus Beton gegossen habe. Das völlig verlaufene hatte damit eine neue Form der Darstellung erreicht und gefiel mir am Ende sogar sehr gut.
Bernd Schneider Publiziert am 27. Januar 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |