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Ford Bronco

von Carsten Haake (1:24 Revell)

Ford Bronco

Zu den Vorbildern

Ford präsentierte den Bronco 1965 in drei Versionen. Diese Ausführung bezeichnete man als Sports Utility oder Pick Up Truck. Er beinhaltete einen Allrad-Antrieb und Geländegetriebe. Man konnte von außen an den Radnaben die Differentiale sperren. Die Basisausführung des Bronco hatte kaum Komfort, konnte aber durch eine lange Liste an Ausstattungen aufgewertet werden. Von 1966-1977 wurde der Wagen jährlich mit ca. 18.000 Einheiten verkauft. Zusätzlich zum Pick-Up gab es den Bronco als Roadster oder Wagonette. Heutzutage werden restaurierte Broncos zu Höchstpreisen gehandelt.   Quelle: Revell

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Das zweite Fahrzeug in diesem Set ist ein Snap-Bausatz eines Renn-Dünen-Buggys. In den späten 60er Jahren waren die Dune-Buggys sehr populär und wurden meist von luftgekühlten Vierzylinder-Boxermotoren angetrieben. Der Trailer ist auch ein Steckbausatz, aber ausreichend detailliert und kann durch Zubehör( Stützrad, Feuerlöscher, Lampen ) individuell optimiert werden.

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Der Bau der Modelle

Das Modell gibt es von Revell schon länger, jedoch nicht als Set mit diesen speziellen Decals. Zu dem Buggy und dem Trailer gibt es nicht viel zu sagen: dass es Steckbausätze sind, sieht man erst auf dem zweiten Blick. Mit ein wenig Zusatzdetaillierung werden schöne Fahrzeuge daraus.

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Der Ford ist allerdings ein anderes Kaliber. Es beginnt beim schönen V8-Motor, der noch mit Zündkabeln ausgestattet wurde. Anschließend konnte ich mich am Leiterrahmen mit Allradantrieb austoben. Immer wieder überraschte mich die gute Passgenauigkeit und auch die Variante, die Räder mit Metallstiften zu montieren, war mir neu. Wenn man die Gummireifen vorher in heißes Wasser legt und sie mit etwas Seife aufzieht, geht es „glatter“. Die Karosse ist dann schon wieder einfacher, der Innenraum genauso schlicht.

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Die Chromteile sind sehr gut zu verarbeiten und nicht zu dick beschichtet. Die Motorhaube liegt nur lose auf, ein Scharnier wäre schön gewesen. Die Türen sind zwar nicht zu öffnen, aber dafür kann man das Dach weglassen.

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Die Verkleidungen der Türen und die Sitzbezüge liegen als Decals bei. Bei der Farbgebung probierte ich Vallejos „Light Orange“ aus. Da musste ich aber mehrere Schichten auftragen, bis eine schöne Deckung erreicht wurde. Dann noch Klarlack und Future drüber und die restlichen Decals drauf. Selbst kleinste Schriftzüge sind dabei! Leider scheint das Orange etwas durch.

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Fazit

So lässt sich das Set in einer Sandkiste dune-gerecht präsentieren und egal, von welcher Seite man es betrachtet: ein wunderschönes Fotomotiv und ein tolles Modell. Als Solo-Modell des Ford Bronco schon sehr gut, als Set aber ein absoluter Hingucker und selten zu sehen!

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Carsten Haake

Publiziert am 05. November 2021

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