T-80B10. sowjetische Panzerdivision, Deutschland 1988von Christopher Schärig (1:72 Matchbox)Zum OriginalDer T-80 Panzer war der letzte in der Sowjetunion entwickelte und gebaute Kampfpanzer. Er basiert auf dem sowjetischen T-64 Panzer und sollte die mit diesem Typ bekannten technischen Probleme lösen. Die Entwicklung begann am 16.04.1968 mit einem Beschluss des Ministerrates der Sowjetunion. Nach einigen Schwierigkeiten in der Entwicklung wurde das Projekt so abgeändert, dass es mit dem Vorgänger wenig gemeinsam hatte. 1976 wurde die Serienproduktion genehmigt und schließlich Mitte der 1990er Jahre zugunsten des T-90 eingestellt. Im September 2023 wurde jedoch die Wiederaufnahme der Produktion im russischen Omsk angekündigt. Der Grund dafür wird vermutlich an den horrenden Verlusten an russischen Kampfpanzern im aktuell immer noch anhaltenden Krieg in der Ukraine liegen. Quelle: Wikipedia.de Zum ModellWas man bei einem Umzug nicht alles wiederfindet… Dies wäre wohl die perfekte Überschrift für dieses Modell. Beim eben erwähnten Umzug fiel mir eine Kiste vor die Füße, die ich Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe. Neben unzähligen kleinen Modellautos (Siku, Hot Wheels und Matchbox) befanden sich auch noch mehrere Bausätze in der Kiste, unter anderem auch der heute vorgestellte T-80B. Jetzt, nach dem Umzug, wollte ich diesen nun endlich aus seinem fast 27-jährigen „Dornröschen-Schlaf“ wecken. Die Grundlage für mein Modell bildete der Matchbox-Bausatz Nr. 40183. Mit diesem lässt sich nur ein Fahrzeug der 10. sowjetischen Panzerdivision aus dem Jahr 1988 darstellen. Revell hat diesen Bausatz Mitte der 90er Jahre mit neuen Decals erneut aufgelegt. Ein Kit-Review wurde darüber auch bereits hier auf Modellversium vorgestellt. Gebaut wurde der Panzer komplett aus der Schachtel. Die Wanne und der Turm zeigen schnell Fortschritte. Bevor ich die Ketten anbrachte, lackierte ich zuerst Wanne, Turm und die Laufrollen. Danach montierte ich die Laufrollen und Antriebsräder. Anschließend folgten die Ketten, die sich ohne größere Probleme anbringen ließen. Nachdem die Montage aller Teile soweit abgeschlossen war, versiegelte ich alles mit glänzendem Klarlack. Die Verschmutzungen stellte ich mit Ölfarben dar. Mit brauner Ölfarbe deutete ich bspw. Schlamm und diverse Spritzer an der Wanne und den Gummischürzen an. Zum Schluss brachte ich ebendiese an und lackierte das Modell nochmals mit mattem Klarlack. FazitAls bekennender Flugzeug-Enthusiast war es eine willkommene Abwechslung, Ketten anstatt Flügel zu montieren. Der Bausatz ließ sich auch trotz seines Alters sehr gut bauen und ist ein tolles Wochenendprojekt. Christopher Schärig Publiziert am 03. April 2025 © 2001-2025 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |