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M2 Bradley

Operation Desert Storm

von Olaf Sprenger (1:35 Academy)

M2 Bradley

Neutralitätshinweis

Modellversium ist eine unpolitische Website, die keine Wertung über zeitgeschichtliche Vorgänge unternimmt, die sich hinter den Vorbildern der dargestellten Modelle oder Dioramen verbergen. Neutralität ist uns wichtig. Modellbau von Originalen militärischer Nutzung wird ohne favorisierte Gruppierungen oder Ausschlüsse hier auf MV dargestellt. Somit werden sämtliche Beiträge uneingeschränkt (und natürlich gesetzeskonform) freigeschaltet. Dies gilt auch hinsichtlich der Konflikte in der Ukraine oder im Nahen Osten, deren Ende leider noch lange nicht in Sicht gekommen ist, und auch im Falle des jeweiligen Kriegsendes nicht plötzlich vergessen sein werden.

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Als die USA Anfang 2023 ankündigten, Bradleys in die Ukraine zu schicken, ahnte ich schon, dass das für die Russen eine üble Überraschung geben würde. Es ist eine kaum bekannte Tatsache, aber der Bradley hat während der Operation Desert Storm mehr irakische Panzer abgeschossen, als der M1 Abrams. Mit seinen TOW Raketen und seiner Beweglichkeit hat er sich einen Ruf als „Tank Killer“ erworben. Zwar kann er mit seiner 25 mm Bushmaster-Kanone die Panzerung russischer Kampfpanzer frontal nicht durchdringen, aber trotzdem eine Menge Schaden damit anrichten.

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Im Januar 2024 ging ein Video um die Welt, das einen ukrainischen Bradley zeigt, der einen russischen T-90 quasi in Fetzen schiesst. Der T-90 fährt im Kreis, landet schließlich an einem Baum und die Besatzung flüchtet. Zu sehen ist das Video hier.

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Mein Modell

Mit dem Bausatz von Academy kann man nur einen alten Bradley aus den frühen 90ern bauen. Warum sollte man das tun? Nun, zum einen finde ich, dass er besser aussieht als die klobigen modernen Varianten mit Zusatzpanzerung. Zum anderen lohnt sich die Darstellung mit geöffneter Heckklappe. Die Ausstattung inkl. TOW-Raketen kann sich sehen lassen. Mit Figuren (MiniArt) und Zusatzausrüstung (Tamiya) kriegt man ein schönes Modell hin.

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M2 Bradley

 

Ein Diorama bietet sich irgendwann an, ein Bradley 1991 während der Operation Desert Storm auf dem Marsch nach Kuwait - spöttisch könnte man sagen, aus einer Zeit, als die USA noch internationale Koalitionen gegen Agressoren anführten, statt mit ihnen gemeinsame Sache zu machen.

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Die Passgenauigkeit des Bausatzes ist hervorragend, die Lackierung denkbar einfach. Die Winkel als Freund-Feind-Kennung habe ich nach der Grundierung in Anthrazit einfach mit Kreppband abgeklebt.

Zu bemängeln sind nur die Decals, die wirklich schlecht haften. Gottlob gab es nur sechs davon. Da half nur vorsichtig Sekundenkleber (Gel) darunterschieben und erneut andrücken und danach Tamiya-Mattlack drüber. Der dargestellte Bradley ist mehr oder weniger repräsentativ, es gibt auch keinerlei Angaben zu einer militärischen Einheit - egal, passt trotzdem.

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Fazit

Immer noch ein Bausatz, der Spaß macht und wie gemacht ist für ein Diorama.

Olaf Sprenger

Publiziert am 04. April 2025

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